Die Aussengastronomie im Land soll auch bei einer Inzidenz über 100 geöffnet bleiben. Der DEHOGA begrüßt diese Überlegungen der Landesregierung. (Foto: K. Stollenwerk/Pixelio)

DEHOGA begrüßt ein Offenhalten der Wirtschaft bei Inzidenzen von über 200

Die Landesregierung hat mit einer Änderung der geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung wichtige Vorbereitungen für die rheinland-pfälzische Wirtschaft bei weiter steigenden Inzidenzen geschaffen. Danach sieht die Muster-Allgemeinverfügung vor, dass in Landkreisen und kreisfreien Städten bei einer Inzidenz von mehr als 200 anstelle weiterer Schließungen die Öffnung um das Erfordernis der Vorlage eines negativen Testergebnisses ergänzt wird.
„Endlich der richtige Ansatz“, so Gereon Haumann, Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz. „Nach mehr als 12 Monaten der Pandemie wissen wir doch, dass die Kopplung von Lockerungen und Schließungen in den einzelnen Wirtschafts- und Lebensbereichen allein an die Inzidenz die Pandemie nicht überwindet. Stattdessen benötigen wir einen Strategiewechsel, der weitere Indikatoren wie Impfquote, Belegung der Intensivstationen, Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle stärker berücksichtigt. Insofern ist das Erfordernis einer negativen Testung als personalisierte Eintrittskarte der richtige Ansatz. Nun gilt es diese hinsichtlich der Gültigkeit auf eine Dauer von 48 Stunden freizuschalten und um eine digitale Kontakterfassung zu ergänzen.“ 
Die Öffnung der Außengastronomie ab 22.03.2021 hatte das Land Rheinland-Pfalz – ganz unabhängig von dem jeweiligen Inzidenzwert in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt – per Landesverordnung an die Vorlage eines negativen Tests des Gastes gekoppelt. Aber ab einer landesweiten Inzidenz von mehr als 100 sollte dann die Außengastronomie wieder geschlossen werden. Das ist laut der DEHOGA nicht einsehbar.
„Was richtigerweise für den Friseur gilt, sollte ebenso für den Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie, Kultur, Sport und Freizeit gelten: mit einer Negativ-Testung dürfen Kunden und Gäste in diese Betriebe und Einrichtungen; unabhängig von der Inzidenz in der jeweiligen Kommune. Negativ Getestete treffen dann nur auf negativ Getestete! Das wäre ein echter Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ohne gleich ganze Branchen abzuschließen und Menschen wegzusperren!“ so Präsident Haumann.

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