Die Wetterkolumne

Foto©Michaela Laux


HolyMoly. Da kam am Freitag ja so einiges runter und dieses Mal auch nicht nur Regen, der ja eigentlich gut für die Natur ist, sondern auch richtig fette Hagelkörner. Zum Teil mit dem Durchmesser eines Tennisballs. Das tut Mensch und Natur dann einfach auch nicht mehr  gut, sondern zerstört neben Autos auch die frisch bepflanzten Gärten. Das Geschrei ist groß, aber die Wenigsten sehen diese schon sehr krassen Warnsignale der Natur als Zeichen, endlich etwas für den Umweltschutz zu tun.

Wenn man für fleischlose Ernährung gedisst wird…ist das ziemlich dämlich….

Was kann man tun um dem entgegen zu wirken? Joah, ziemlich viel würde ich sagen. Zum Beispiel anfangen auf Fleisch zu verzichten. Ja, ich weiß der Deutsche an sich ist es gewohnt ständig seine Zähne in irgend ein Tier zu schlagen, weil das ja auch soooo günstig ist. Das Kilo Schweinenackensteak diese Woche wieder im Angebot für 1,49€…weil Geiz ja so geil ist. Das kommt dann auf den 600€ Webergrill. Kannste dir nicht ausdenken. Warum sind wir eigentlich so scheiße mit unserer Erde?

Hier mal für die Unken, die meinen vegane Ernährung besteht nur aus Grünzeug und Tofu, eine kleine Umweltbilanzrechnung:

Fleischesser verursachen jährlich einen durchschnittlichen CO₂-Ausstoß von 1.730 Kilogramm. Vegetarier hingegen kommen nur auf 1.280 Kilogramm. Eine vegane Ernährung hingen ist am umweltverträglichsten, denn hierbei entstehen lediglich Emissionen in Höhe von 1.040 Kilogramm CO₂. Und nein, vegane Ernährung ist nicht teurer und aufwendiger. Man muss es eben einfach nur wollen.

Das Auto darf spätestens bei den jetzigen Spritpreisen auch einfach mal öfter stehen bleiben

Der angekündigte Tankrabatt soll uns Autofahrer eigentlich ab 1. Juni entlasten. Leider wird jetzt der Spritpreis ganz heimlich bis zum Stichtag weiter angehoben, sodass wir dann mit dem Rabatt fast immer noch bei 2€ pro Liter landen. Ehrlich gesagt denke ich aber, dass das ein guter Lerneffekt ist das Auto auch mal öfter stehen zu lassen. Ja, ich habe auch eine ziemlich Spritschleuder und liebe es mit dem Bulli durch die Gegend zu fahren, aber nicht um jeden Preis und nicht für jeden Kilometer. Vielleicht muss es einfach immer erst weh tun, bevor auch der letzte Umweltignorant bemerkt, dass wir dringend etwas tun müssen. Denn die Starkregen, die letztes Jahr im Ahrtal für viele unnötige Todesfälle gesorgt haben, Affenhitze im Sommer mit bis zu 40 Grad und Hagelschauer werden jetzt einfach zur Gewohnheit werden. Und das haben wir uns über die letzten Jahre einfach auch so richtig verdient.

Also beim nächsten Einkauf vielleicht einfach mal das Fleisch gegen ein Fleischersatzprodukt austauschen und das Auto für kleinere Strecken unter 5 Kilometer einfach stehen lassen und aufs Fahrrad umsteigen. Ist nicht nur super gut für unsere Umwelt, sondern auch für die Strandfigur!