Gender-KolumnInnen

Foto©Caro Tent


Ein fantastisches Wochenende liegt hinter mir, mit tollen Menschen die auch alle ein Feuerwehrauto haben. Wir waren zusammen in Braubach am Rhein auf einem Campingplatz und wie das manchmal mit so ganz vielen lustigen Menschen ist, kamen wir auch irgendwann auf das irrsinnige Gender-Thema. Wie ein roter Faden zog sich das „geInne“ durch das ganze Wochenende und daher heute auch noch mal mein SenfInnen dazu. Ihr habt ja keine Ahnung was man für lustige Wörter durch das Gegender schaffen kann. Ich sag nur „JägerInnenMeisterInnen“. Die folgenden Genderwörter bitte nicht ganz ernst nehmen.

Die meisten Frauen finden gendern total unnötig

Eine Bekannte hat mich letztens angerufen und das komplette Telefonat durchgegendert. Ich habe ihr kurz gesagt, dass „ich es bin“ und sie mit dem Quatsch aufhören kann. Aber angeblich hat sie es mittlerweile so verinnerlicht, dass es ihr einfach so über die Lippen kommt. Mit dieser Ansicht ist sie dann aber irgendwie auch ziemlich alleine, denn als ich mal so im „FreundeskreisInnen“ und auch bei den „KollegInnen“ nachgefragt habe, hörte ich eigentlich ziemlich schnell eine allgemeine „AbneigungInnen“ bei dem Thema heraus. Die meisten Frauen halten so gar nichts davon und fühlen sich auch ohne die Genderei nicht downgegradet.

Wenn man bei „HähnchenInnenfilet“ dann durchdreht

Dann gibt es natürlich auch noch die nicht so hellsten KerzInnen auf dem Kuchen von der AFD, die bei „HähnchenInnenfilet“ und „Spurende“ direkt eine Übergenderung vermuten. Es ist also eher alles noch komplizierter und nicht einfacher geworden. Auch wenn man mal mit dem „Innen“ aufhört, was beim Lesen und Schreiben einfach extrem den Satzfluss zerschießt, es gibt eben auch nicht für jedes Wort ein Substantiv, was man für das ursprüngliche Wort benutzen könnte. Alles in allem können wir von mir aus gerne auf den Genderwahn verzichten und uns mit wichtigeren Dingen beschäftigen…zum Beispiel mit Sachen, die man mit Käse überbacken könnte :-)