Krankheit oder Heilung – Teil 4

Foto: J. Unger


Die Veränderungen der letzten Monate zwangen uns alle dazu Inne zu halten, viele Prozesse liefen langsamer ab, als wir es gewohnt waren. Dienstreisen wurden abgesagt, wir fanden uns im Homeoffice und Homeschooling wieder und plötzlich war sie da – die Zeit – und wir durften ganz neu lernen, diese wirklich effektiv zu nutzen und auch zu genießen: Gesellschaftsspiele, Abends mal ein Glas Wein, mit einer Gesichtsmaske in der Wanne liegen, mit den Kindern das schöne Wetter im Garten auskosten, Alternativen für eine freiere Arbeitsgestaltung finden. Der Virus hat nicht nur unser Miteinander verändert, sondern auch das Bewusstsein für unser Leben und uns selbst. Wir durften gemeinsam ‚entschleunigen‘ und erfuhren eine gewisse Heilung von unserem festgefahrenen Alltag, der uns alle langfristig vielleicht noch kranker gemacht hätte, als es diese Pandemie je gekonnt hätte .

Und ganz nebenbei bekam sogar unsere Umwelt eine kleine Atempause: Die Wasserstraßen in Venedig sind so klar wie schon seit Jahren nicht mehr und vor der Küste gibt es zum ersten Mal wieder Delfine und die Luftverschmutzung ist zurückgegangen, weil der Flugverkehr vieler Orts eingestellt bzw. reduziert wurde.
Getreu dem Motto ‚Ein Gewitter reinigt die Luft‘ war diese Auszeit, für uns alle, vielleicht mehr als nötig und statt auf die Regeln, die zu unser aller Schutz dienen, zu schimpfen, sollten wir uns immer bewusst machen, welche Chancen und Möglichkeiten damit verbunden sein können.
Hast auch du, ganz persönlich, positive Erfahrungen durch oder wegen Corona machen können? Dann teile diese gern mit mir auf Instagram unter: Julia.Unger_DirmitMK

In diesem Sinne – bleib gesund und bleib bei dir! <3