Nikolaus has left the Building und das Christkind steht ante Portas. Willy, mein Kater, meint beim gemeinsamen Frühstück:
> Die Welt wartet auf unsere jährlichen Empfehlungen für Weihnachtsgeschenke, Alter Mann <
> So, meinst du Mieze. Ich denke, das schaffen die Leute auch ohne uns. Iss du deine Brekkies und gib Ruhe <
Die Katze wäre nicht diese Katze, würde sie nicht gleichwohl ihre Ideen rauslassen. Tatsächlich macht er tatsächlich einen Vorschlag, der sich sehen lassen kann. Das neue Album Opvs Noir Vol. 2 von Lord of the Lost, erschienen am 12.12. Insgesamt11 Stücke allerbester Gothicware, in der Tradition von den Sisters of Mercy und Him. 5 von 11 überragend, eine verdammt gute Quote. Chris Harms hat großartig abgeliefert.
Opvs Vol. 2 ist Bestandteil eines Gesamtwerkes mit 3 Alben. Schon der erste Teil der Trilogie war bestens. Die Songs kommen düster und melancholisch rüber, genauso wie wir beide es mögen.
Schon der erste Song ist ein Knaller. „The Fall from Grace“. Das Ding beginnt eher ruhig und nimmt immer mehr Fahrt auf.
„Would you walk with me through Hell” outet sich bereits im Titel. Hier singt Harms zusammen mit Lena Scissorhands von Infected Rain.
Der erste absolute Höhepunkt ist ”One of us will be next“.
„There goes all the sadness, when you are here, right here with me. And I feel this gladness. When you are near, all is clear to me, but one of us will be next. One of us, one of us will be next, one of us will close their eyes. Forever leave this world behind. One of us, one of us is next to die”
Was so romantisch beginnt, gleitet in eine traurige, aber wahre, Prognose ab. Der Song sollte Live extrem gut funktionieren. Feiner Gesang zu einer schönen Melodie, begleitet mit einem sparsam, aber perfekt eingesetztem Piano. Das überzeugende Gitarrensolo ist für Gothic ungewohnt.
„Walls of Eden“, „ Raveyard“, „The last Star”. What have we become” sind alles gutklassische Songs mit sehr viel Qualität.
Das nächste Highlight ist passend zur Jahreszeit die Ballade „Winter’s dying Heart“. Den Song überzieht eine warme Decke von Melancholie. Harms singt mit bewegenden Worten vom Suchen und Nichtfinden in einer Eiswelt im des Winters sterbenden Herz.
Weiter geht’s mit „Scarlight“ zu dem saustarken Metalrocker „Please break the Silence“, gesungen zusammen mt Anna Brunner von League Of Distortion. Das Album endet mit dem ruhig vorgetragenem „Sharp Edges“,
Auch wenn Willy Autofahren Scheiße findet, sehen wir die Männer 2026 bestimmt bei dem Gothic Festival Mera Luna in Hildesheim wieder.
