Maskenball ade – Teil 1


Kaum zu glauben! Der "Maskenball" hat endlich ein Ende, die Infektionszahlen sinken und wir führen nun schon seit einigen Wochen wieder ein fast normales Leben; zumindest diejenigen von uns, die sich aktiv dafür entscheiden.
Es ist wirklich faszinierend wie unterschiedlich wir mit unserer neu gewonnenen Freiheit umgehen: Während einige noch ihrem Corona-Cave-Syndrom frönen und nur in dringenden Fällen - natürlich ausschließlich mit Maske – auf die Straße gehen, kommen andere aus dem feiern gar nicht mehr raus. Ein Event jagt das Nächste und man hat das Gefühl, dass nun innerhalb kürzester Zeit alle Veranstaltungen der letzten 2 Jahre nachgeholt werden müssen. Hochzeiten, Vereinsjubiläen und Volksfeste reihen sich aneinander, so dass man sich zum Teil gar nicht entscheiden kann, welche der Veranstaltungen man tatsächlich wahrnehmen möchte.
Ich wurde vor einiger Zeit von einer Kundin gefragt, was ich für meinen Sommer-Urlaub planen würde? Meine Antwort darauf war, dass ich mich sehr auf die Tage freue, in denen ich einfach mal nichts planen muss und zu Hause bleiben darf. Denn auch geschäftlich häufen sich nun wieder die Live- und Präsenz-Termine und die Vermutung liegt nahe, dass wir nicht viel aus den letzten Monaten gelernt haben. Das Leben auf der Überholspur und die Hektik und der Stress des Alltags haben uns sicherlich schon bald wieder in ihren Fängen, wenn wir jetzt nicht bedachter mit unserer neuen Freiheit umgehen. Doch was ist in der aktuellen Situation der richtige Weg? ...