> Weißt du eigentlich welches Jubiläum wir haben, alter Mann <
Willy, mein Kater, meint mal wieder, er sei der einzige Schlaumeier im Universum.
> Naturellement weiß ich das, mon ami. Heute schreiben wir Kolumne Nummer 200. Du mit deinen dicken Pfoten, ich mit zarter Hand <
> Und über was schreiben wir an diesem Feiertag? <
Wir gehen das unendliche Register unserer Musiklieblinge durch und einigen uns nach stundenlangem Streit schlussendlich auf Saltatio Mortis. Nicht zuletzt, weil wir zur Zeit ständig die ausgekoppelten Videos sehen und hören, entstanden im Rahmen von „Staub und Schatten“, dem neuen Fantasy Projekt mit 5 Romanen von Fantasy-Autor Torsten Weitze. 2027 erscheint das gleichnamige Studioalbum. Bis dahin werden Stück für Stück 15 Songs auf 5 EPs veröffentlicht.
Weil ich die sentimentale Seite bei meiner Mieze kenne, spiele ich erst einmal die erste Auskoppelung „Ich schrei deinen Namen in die Nacht“,
> Ich schrei' deinen Namen in die Nacht und ich weiß, dass du mich hörst. Ganz egal, wo du bist. Einfach, weil es Liebe ist <
> Du weißt also was Liebe ist? Alter Mann <
> Ich weiß, jeden Tag Futter zu beschaffen <
Egal; es ist ein wunderbarer Song mit schönem Text. Garniert wird das Ganze mit einem tollen Video, gedreht in der Wüste.
Alea der Bescheidene, im bürgerlichen Leben Jörg Roth, ist gar nicht mehr so bescheiden. Er hat sich über die Jahre super entwickelt. Früher haben wir ihn im Kreis der Mittelalterrocker für ein Leichtgewicht gehalten. Inzwischen ist er mit Michael Rhein von In Extremo ganz oben angesiedelt. Mit seiner martialischen Verkleidung und gereiftem Bart macht er echt was her. Der Gesang und das Songmaterial ist erheblich besser geworden.
Der nächste Song aus der Auskoppelung, „Ein neuer Anfang“ hat uns nicht so überzeugt. „Stormbringer“ ist dagegen schon absoluter Burner.
Den Vogel schießt die aktuelle Auskoppelung „Ich habe keine Angst“ ab. Alea in Bestform, guter Drive und überragender Text. Unbedingt ansehen und anhören.
Zwischenzeitlich hat Alea zusammen mit Chris Harms und Lord oft the Lost einen Song „I’m a Diamand“ aufgenommen, für deren nächstes Album OPVS Noir Vol.3, dass im Frühjahr erscheint. Auch sehr schön und hörenswert.
Im Mai kommen die Männer für 2 Tage nach Koblenz auf die Festung Ehrenbreitstein. Die Tickets sind geordert.
