Servicewüste Deutschland – Teil 3


Letzte Woche habe ich einige persönliche Erfahrungen mit euch geteilt, die ich vor Kurzem mit diversen Dienstleistern machen musste. Von dem derzeitigen Chaos an den Flughäfen möchte ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht anfangen; drei bis vier Stunden Wartezeit, um sein Gepäckstück zu erhalten oder endlose Warteschlangen beim Check-in sind gerade in der Urlaubszeit ein absolutes No-Go. Vor allem, da wir alle mit unseren Steuergeldern dafür gesorgt haben, genau diese Unternehmen möglichst gut durch die Pandemie-Zeit zu bringen.

Wenn es darum geht die Milliarden-Hilfen zu erhalten, sind alle ganz schnell vorne mit dabei, doch an der Stelle, an der man den Kunden etwas zurückgeben könnte, scheitert es oft schon an Kleinigkeiten. Dies ist eine sehr traurige Entwicklung im Land der Dichter und Denker und wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs. Ich persönlich befürchte, dass diese Entwicklung in den nächsten Wochen und Monaten noch weiter an Fahrt aufnehmen wird und für den Endverbraucher ist es sehr schwer, daran selbst etwas zu ändern. Nun ist es an den Firmen, an den Unternehmern, Dienstleistern und Gastronomen die Qualität, die wir von früher kennen und den Service, den wir uns wünschen, wieder in den geschäftlichen Alltag zu bringen.

Doch eine Sache können auch wir tun! Indem wir ganz gezielt die Geschäfte unterstützen, bei denen der Kunde noch immer König ist, die um unser Wohl und unser Wohlgefühl bemüht sind und trotz des Personalmangels, nach wie vor, Wert auf einen guten Service legen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Anderen dann nachziehen werden.