Wenn der Oktober grau bleibt – und das Herz trotzdem leuchtet
Zwischen Regenwolken und Kakao
Der Oktober hat sich in diesem Jahr nicht gerade von seiner goldenen Seite gezeigt. Statt wärmender Sonnenstrahlen gab es Regen, Wind und graue Wolken. Ich merke, wie sehr mir das aufs Gemüt schlägt. Ich liebe die leuchtenden Farben des Herbstes, das Rascheln der Blätter, den Duft von Holzrauch in der Luft. Doch gerade bleibt alles eher trüb. Und trotzdem: Ich bin dankbar für diese Ferien. Für das Durchatmen, das Zuhause-Sein, das sich mal um nichts kümmern müssen – außer um uns.
Kleine Rituale, große Wärme
Ich mag diese gemütlichen Tage, an denen wir in den Pyjamas bleiben, heißen Kakao trinken, den Ofen anheizen und beim Kerzenlicht spielen oder basteln. Kastanien liegen verstreut auf dem Tisch, und manchmal entsteht daraus eine ganze Fantasiewelt. Es sind diese Momente, in denen ich spüre, wie wir als Familie wieder näher zusammenrücken. Der Herbst zwingt uns, langsamer zu werden – und das ist gar nicht so schlecht.
Unser zweiter Herbst zu dritt
Es ist der zweite Herbst, den wir allein zu dritt verbringen. Und manchmal kann ich selbst kaum glauben, wie schnell ein Jahr vergeht. Uns geht es gut. Wir haben uns eingespielt, unseren Rhythmus gefunden. Es fehlt uns an nichts – und doch sind da Momente, in denen ich still werde. Dann erinnere ich mich daran, wie viel Kraft und Liebe in unserem kleinen Team steckt.
Die Macht der Gedanken
Ich glaube fest daran, dass unsere Gedanken unseren Alltag formen. Jeden Morgen nach dem Aufwachen, jeden Abend vorm Einschlafen sage ich mir: Uns geht es gut. Und meistens fühlt es sich dann auch genau so an. Natürlich gelingt es mir nicht immer, alles positiv zu sehen. Aber immer öfter. Und darauf bin ich stolz. Auf das, was ich jeden Tag schaffe. Auf das, was wir gemeinsam schaffen.
Wenn das Herz heller scheint als der Himmel
Auch an grauen Tagen verlieren wir weder Glauben noch Vertrauen. Wir finden Wege, das Schöne zu entdecken – in kleinen Dingen, in Momenten, die man nicht kaufen kann. Vielleicht ist das das Geheimnis eines echten „goldenen Oktobers“: Dass er nicht draußen stattfindet, sondern in uns.
Also, macht das Beste draus, auch aus einem verregneten Oktober.
Eure Dani
