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"Terminal 5 / Rohlinge" – Monologe von Simon Stephens und Dorian Brunz

Foto©Theater Koblenz


Am Sonntag, den 10. Oktober gibt es wieder was auf dr Seitenbühne des Theater Koblenz zu sehen.

Sie muss zum Tierarzt. Sie muss fürs Wochenende einkaufen. Sie muss ihre Tochter von der Schule abholen. Aber heute Nachmittag tut sie von alldem nichts. Heute biegt sie nach rechts ab statt nach links. Sie geht zur U-Bahn-Station, schleudert ihr Mobiltelefon vor den einfahrenden Zug, steigt ein, fährt zum Flughafen hinaus und verlässt so ihren gewohnten Weg alltäglicher Routine. Umgeben vom lauten Gedränge der Großstadt, sucht die Figur in Simon Stephens‘ Monolog aus dem Jahre 2008 einen Moment des Innehaltens und blickt auf das geschäftige Treiben herab wie in den Abgrund, der sich in ihrem eigenen Leben auftut.
Für den zweiten Teil dieses Theaterabends hat das Theater Koblenz den jungen Autor Dorian Brunz, dessen Stück „Dumbo“ bereits erfolgreich in Koblenz uraufgeführt wurde, gebeten, eine textliche Antwort aus dem Jahre 2021 auf den Text des englischen Erfolgsschriftstellers Stephens zu schreiben. In „Rohlinge“ stellt Brunz unser Jetzt gegen die Welt von „Terminal 5“: Der alte urbane Ausnahmezustand im Zeichen von Mobilität, Schnelligkeit und Menschenmassen hat sich zur neuen Normalität der Einsamkeit als Dauerzustand gewandelt und verdichtet sich zu der Frage: „Wer blickt zuversichtlich in meine Zukunft?“

Für diese Veranstaltung gilt die 3-G Regelung. Mehr Infos: theater-koblenz.de/seitenbuehne/tag/theater-koblenz/