(u.) Dr. Andreas Michel (ANDINO) moderiert das Cafe Philosophique in Boppard. (Foto: SH Boppard)

Das Café Philosophique in Boppard feiert seinen 3. Geburtstag

Der nächste Termin in Boppard ist am 20. September.

Das Cafe Philosophique in Boppard feiert seinen 3. Geburtstag

Angewandte Philosophie ist die Beschäftigung mit klugen Gedanken, Ansätzen, Ideen und Begründungen. Diese zu verstehen, sie nachzuzeichnen und weiterzudenken funktioniert am Besten im Dialog, im Austausch mit Gleichgesinnten. Das Café Philosophique ist ein regelmäßiges öffentliches Diskussionsforum  zu philosophischen Themen und wird jetzt im dritten Jahr in Boppard fortgesetzt. Auch und gerade jetzt in der Zeit des Covid19-Viruses.
Es wird von Dr. Andreas Michel (ANDINO) moderiert und lebt von der Diskussion der Teilnehmer, gemäß Ludwig Wittgenstein, der meinte, Philosophie sei keine Lehre, sondern eine Tätigkeit. Diese Tätigkeit soll uns sensibler machen für die Welt, unser Leben und Zusammenleben. Dabei werden keine festen Antworten geliefert, denn alle großen philosophischen Fragen sind offene Fragen und jede Antwort ruft sofort wieder neue Fragen hervor.

Herzlich Willkommen sind alle, die Freude am zwanglosen Philosophieren haben und in einem offenen, toleranten Kreis an bereichernden Gesprächen teilnehmen möchten. Selbstverständlich kann man auch nur zuhören.Vorbedingungen gibt es keine. Jede(r) Teilnehmer*in bereichert die Gruppe.

Das Café findet, am 20. September, im Kleinen Saal der Stadthalle Boppard von 17.00 – 19.00 Uhr statt.

Das Thema für das kommende Café lautet: Jesus

Die Idee der maßgebenden Menschen stammt von Karl Jaspers, der ihnen das einleitende Kapitel zu seiner großen Philosophiegeschichte widmete, das heute als eigenes Buch gehandelt wird. Mit maßgebenden Menschen sind Personen gemeint, die man nicht einfach nur als Philosophen bezeichnen kann, die aber gerade für die Entwicklung der Philosophie entscheidende Anregungen gegeben haben und deren Ideen bis heute unser Denken beeinflusst.
Auch Jesus von Nazareth zählt für Karl Jaspers zu den maßgebenden Menschen, was für uns bedeutet, ihn einmal als Philosophen zu verstehen und eben nicht als Religionsstifter, der er sowieso nie sein wollte. Dies bedeutet natürlich, den Gedanken der Nächsten- und Feindesliebe und dessen Sinnhaftigkeit in den Mittelpunkt unserer Diskussion zu stellen, denn dies ist sein Beitrag zur philosophischen Diskussion. Ob wir diesen Gedanken säkular interpretieren und von der Erlösungsbotschaft ablösen können, wird die entscheidende Frage dieses Cafés sein.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

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