Willy, mein Kater, kann zwar keine Zeitung lesen -Zeitunglesen findet er doof-, hat aber seine Schnauze häufig auf dem Tablett und verkündet gerne Neuigkeiten. Die Tage hatte er beim Frühstück einen richtigen Treffer oder wie es auf neuhochdeutsch heißt ein Match.
Weißt du, dass am 25. Mai Blind Guardian auf der Festung Ehrenbreitstein spielt, alter Mann?
Erstens bin ich kein alter Mann, Miezekatze und zweitens sind wir natürlich an dem Tag dabei.
Niemals im Leben werden Fans, die im Sommer 2016 in Wacken dabei waren, den Moment vergessen, als fast 100.00 Menschen den legendären Bard’s Song fast alleine sangen. Wer das nicht glaubt, mag sich das Video bei YouTube ansehen.
Gegründet wurde die Band 1984 von Sänger Hansi Kürsch, der zunächst zusätzlich den Bass spielte, und André Olbrich und Marcus Dork (später Marcus Siepen) an den Gitarren und Thomas Strauch (später Frederik Ehmke) an den Drums.
Obwohl Willy sich gerne über Meister Kürsch lustig macht (> Hansi heißt doch nur ein Wellensittich <) sind wir uns einig, dass der ein bemerkenswerter Sänger ist. Ob man den Style der Band als Symphonisches Metal, Melodic-Speed oder Thrash-Metal Band klassifiziert, ist uns völlig egal. Hauptsache: die Post geht ab und das tut sie bei jedem Live-Konzert.
Wir haben keine Lust uns an den 12 bisherigen Alben einen Wolf zu kommentieren. Die sind alle gut. Deshalb nur einige Songs, die nicht nur stilprägend, sondern auch absolut hörenswert sind: Imaginations from the other Side, Nightfall, Time stands still, Lord oft the Rings, Valhalla, Mirror Mirror uns selbstverständlich The Bard’s Song u.v.m.
Wie alle Alben besitzen wir auch das 12. und bisher letzte aus dem Sommer 2022: The God Maschine. Das reicht zwar nicht an die großen Alben Nightfall at Middle Earth, Imaginations oder A Night at the Opera heran, ist aber trotzdem einen Kauf wert.
Neun dynamische Songs im klassischen Stil. Nach starkem Anfang kommt unser Favorit Secrets Of The American Gods. Weitere Höhepunkte sind Life Beyond the Spheres mit geilem Chorgesang und die Ballade Let it be no more.
We see you at Ehrenbreitstein 25.05.24.
