Da läuft grade was ziemlich Gutes in Koblenz und davon möchte ich euch heute mal berichten.
Unter dem Motto „Ein Erbe für jeden“ konnten sich in 1991 Geborene bis zum 11. Oktober als „Grunderbe“ bewerben. Die Idee des Grunderbes hatte Carsten Schneider, er ist Ostbeauftragte der Bundesregierung. Seine Idee: Zukünftig sollen alle 18jährigen quasi zum Geburtstag ein Grunderbe bekommen, damit die Chancengleichheit für die weitere Zukunft gegeben ist. Jetzt werden je 20.000 € Startkapital an die bundesweit ausgelosten 30jährigen verschenkt. Das Ziel des Projektes ist, die Machbarkeit und die Auswirkungen eines "Allgemeinen Grunderbes" zu erforschen. Wie das alles finanziert werden soll ist natürlich noch nicht ganz ausgereift, aber mit dem Projekt der „Stiftung für Chancengleichheit“ könnte man schon mal testen, wie das alles so funktioniert.
Koblenz ist in der ersten Auslosung neben zwei anderen Orten mit dabei
Die Auslosung der ersten drei Orte, in die die ersten Grunderben fallen werden, fand bereits im September 2021 statt. Dazu gehört neben dem Kreis Gütersloh und dem Bezirk Hamburg Nord auch unsere schöne Stadt Koblenz. Nun werden noch die eigentlichen Empfänger der Grunderbschaften ausgelost. Einzige Bedingungen: die Bewerber müssen im Jahr 1991 geboren sein, im angegebenen Kreis, Bezirk oder der Stadt wohnen und dürfen bis zu dem Zeitpunkt der Bewerbung noch nichts geerbt haben. Das Grunderbe wird allerdings auch nur dann ausgezahlt, wenn es in ein Anlagevermögen fließt, das drei Jahre lang nicht veräußert werden darf. Aber hey, drei Jahre mal eben geschenkte 20.000€ auf der Bank liegen haben, die sich dann vielleicht auch noch vermehren. Könnte schlimmer kommen.
Aus Koblenz kamen nur um die 30 Bewerbungen
Für die Koblenzer Bewerber sieht es ziemlich gut aus, denn da kamen nur um die 30 Bewerbungen rein. Die Chancen stehen also ziemlich gut das Geld abzuräumen. Ich hätte mich ja auch beworben, aber da sind dann einfach 10 Jahre zu viel in meinem Pass. Ich überlege grade was ich als 18jährige damit nach drei Jahren gemacht hätte. Damals war ich eigentlich schon ziemlich auf einen VW-Bus aus. Wahrscheinlich hätte ich mir den nach drei Jahren einfach gekauft. Also alles wie immer. Manche Träume sollte man sich eben einfach irgendwann erfüllen und denen nicht ewig hinterher rennen. Und wenn das durch das Grunderbe möglich ist finde ich das schon ziemlich großartig!
