Der Juni ist ein toller und bunter Monat! Und das sage ich nicht nur, weil ich da Geburtstag habe, sondern weil er seit 50 Jahren auch der „Pride Month“, also der „Stolze Monat“ ist. Er steht ganz im Zeichen der LGBTIQ-Szene und soll für mehr Aufmerksamkeit und Toleranz und für sexuelle Vielfalt werben. Jeder soll und darf stolz auf sich und seine sexuelle Orientierung sein.

Der Juni ist ein toller und bunter Monat! Und das sage ich nicht nur, weil ich da Geburtstag habe, sondern weil er seit 50 Jahren auch der „Pride Month“, also der „Stolze Monat“ ist. Er steht ganz im Zeichen der LGBTIQ-Szene und soll für mehr Aufmerksamkeit und Toleranz und für sexuelle Vielfalt werben. Jeder soll und darf stolz auf sich und seine sexuelle Orientierung sein.
Denn auch im Jahre 2023 ist es leider immer noch nicht selbstverständlich, dass jeder Mensch seine Sexualität frei ausleben darf. Und da frage ich mich immer wieder nach dem „Warum?“ Wieso wird man homophob erzogen? Warum nimmt man sich das Recht raus, abwertend über Menschen zu urteilen, die sich gegen ein gesellschaftskonformes Leben entschieden haben und ganz einfach das ausleben, was sie glücklich macht? Wer gibt vor was „normal“ oder was überhaupt „gesellschaftskonform“ ist? Warum bewertet man nicht jeden Mensch einfach als Mensch?

Kinder sind nicht von Natur aus homophob

Genauso wenig sind Kinder von Geburt aus rassistisch. Wie schlimm ist es denn bitte, dass manche Kinder über die Jahre Rassenhass und Homophobie anerzogen bekommen? Würde man Kindern nicht beibringen, dass eine individuelle sexuelle Orientierung nicht der Norm entspricht, dann würde sich niemand auf diesem Erdball daran stören oder Gedanken darüber machen, warum sich zwei Menschen, egal welchen Geschlechts, lieben. Es gäbe ganz einfach weniger Hass und mehr Liebe auf der Welt!

Es ist noch viel Luft nach oben in Sachen Toleranz und Akzeptanz

In Darmstadt gibt seit dieser Woche ein queeres Ampelpärchen als Zeichen für mehr Toleranz, Vielfalt und Liebe. Auf der Instagram Seite von „youfm“ wurde ein Bild von der Ampel und dem Mobilitätsdezernenten Michael Kolmer gepostet. Darunter befinden sich aktuell 96 Kommentare. Gut 90% davon sind homophob und diskriminierend. Da frage ich mich ganz ernsthaft, wie sehr man sich über ein queeres Ampelpärchen aufregen kann? Da kommen dann wieder alle Trolle aus ihren Löchern gekrochen mit ihrem Whataboutism und der Frage warum das nötig ist?

Die Antwort ist ganz einfach, Hans-Günther: Weil es eben immer noch nicht genug Toleranz für alle Menschen und leider immer noch zu viele Ignoranten wie dich gibt!

Ich bin froh in Koblenz zu leben, mit einer Bürgermeisterin, die keinen Hehl daraus macht, dass sie Frauen liebt. Und seit Kurzem haben wir auch eine neue Queer-Beauftragte, die sich in Zukunft um mehr Toleranz und Akzeptanz in unserer bunten Stadt kümmert!Das finde ich nicht nur wahnsinnig mutig, sondern auch richtig fortschrittlich! Danke Koblenz♥


#mehrAkzeptanzundLiebefüralle