Am vergangenen Samstag wurde zum 188. Mal das größte Drogenfest der Welt, sorry das größte Volksfest der Welt in München eröffnet. Dieses Jahr gibt es auf den Wies‘n auch extra wieder den sogenannten „Safe Space“ für Frauen, die sich dort melden können, wenn sie sexuell belästigt wurden. Überlegt euch das mal?! Seit 2003 gibt es den „Safe Space“, da es im Jahr zuvor eine Massenvergewaltigung auf dem Oktoberfest gab.

Am vergangenen Samstag wurde zum 188. Mal das größte Drogenfest der Welt, sorry das größte Volksfest der Welt in München eröffnet. Dieses Jahr gibt es auf den Wies‘n auch extra wieder den sogenannten „Safe Space“ für Frauen, die sich dort melden können, wenn sie sexuell belästigt wurden. Überlegt euch das mal?! Seit 2003 gibt es den „Safe Space“, da es im Jahr zuvor eine Massenvergewaltigung auf dem Oktoberfest gab. Wer jetzt denkt, dass das vielleicht ein Grund gewesen wäre Maßnahmen zu ergreifen, um Frauen besser vor sexuellen Übergriffen oder sogar Vergewaltigungen zu schützen, der irrt. Mir fallen da sofort mehrere Lösungen ein: mehr Polizeiaufgebot (die Mehrkosten könnte man über ein Eintrittsgeld regeln) oder eine Alkoholkontrolle mit Verbotsoption sind nur zwei davon. Aber damit lässt sich ja kein Geld verdienen, also lassen wir einfach alles so wie es ist und wenn dann die Frauen belästigt oder sexuelle missbraucht werden, können die ja dann zu dem  „Safe Space“ gehen und sich helfen lassen. Geht’s eigentlich noch???

Letztes Jahr haben 450 Frauen sexuelle Übergriffe gemeldet

Tendenz steigend. Denn vor 20 Jahren waren es „nur“ 23. Und das sind schon 23 zu viel. Ich verstehe da überhaupt nicht die Handlungsweise der Veranstalter. Wie kann ich es verantworten, dass jährlich immer mehr Frauen auf dem Oktoberfest sexuell belästigt werden? Auch der steigende Maßpreis von mittlerweile 14,90€ hält die Biertrinker nicht davon ab, sich bis zur wortwörtlichen Hemmungslosigkeit zu besaufen. Aus dem Freundeskreis weiß ich von einem Fall, in dem es zu einem sexuellen Übergriff kam. Das Opfer hat sich mit einem Maßkrugschlag auf den Kopf des Angreifers gewehrt. Es gab mehrere Zeugen für die sehr übergriffige Belästigung und ratet mal, wie das Ganze ausgegangen ist. Genau, dem Arschloch ist natürlich nichts passiert, keine Strafe, nichts. Das Opfer hat eine Anzeige wegen versuchten Totschlags bekommen und ist nur knapp dem Gefängnis entgangen. Wtf?!

In der Region wird auch der Oktober gefeiert

Und das ist auch wieder sowas was ich nicht verstehe. Warum muss man alles imitieren? Ist das eine rheinland-pfälzische Tradition? Nein! Wir haben doch unsere Weinfeste und die können wir total gut. Warum belassen wie es nicht einfach dabei?

Wer sich die ganze Schönheit der Wiesnbesucher der letzten Jahre mal ansehen möchte, dem empfehle ich das Kunstprojekt "München kotzt". Dort haben einige Fotografen die Auswirkungen des Oktoberfests dokumentarisch festgehalten. Da zeigt sich dann der gemeine Batzi mal so gar nicht von seiner sonst so feinen Seite. Frei nach dem Motto "Mia san mia".