Sonntagmorgens, beim Frühstück, erzähle ich Willy, meinem Kater, häufig Geschichten aus dem Musikgeschehen, einerseits um mit meinem Fundus anzugeben und anderseits um ihn bei Laune zu halten. Heute ging es um den Klang der Stille.
Disturbed ist eine amerikanische Metalband, die mit hartem Sound und kraftvollen Texten bekannt wurde und regelmäßig bei den großen Festivals in den USA und Europa zu finden ist. Gegründet 1994 in Chicago, Illinois, besteht sie aus dem Sänger David Draiman, dem Gitarristen Dan Donegan, dem Bassisten John Moyer und dem Schlagzeuger Mike Wengren. Sie haben zahlreiche erfolgreiche Alben veröffentlicht. Sie haben bis dato weltweit über 17 Millionen Alben verkauft. Obwohl Disturbed eine amerikanische Band ist, haben sie auch eine große Fangemeinde in Deutschland.
Genau 30 Jahre vorher im Jahr 1964 taten sich Paul Simon und Art Garfunkel zusammen, die vorher bereits unter dem Pseudonym Tom und Jerry Songs aufgenommen hatten. Simon war der Musiker, der die Songs schrieb und Garfunkel der Mann mit der Zauberstimme. Nach anfänglichen Enttäuschungen schafften sie den endgültigen Durchbruch 1968 mit „Mrs Robinson“ aus dem Soundtrack des Films „Die Reifeprüfung“ mit Dustin Hoffman. „The Boxer“, “Bridge over troubled Water“ “Scarborough Fair” sind heute alles historisches Liedgut. Der erste große Erfolg 1965 war allerdings “Sound of Silence”.
> Komm endlich auf den Punkt, alter Mann < mault Willy und leckt den roten Fressnapf mit den bunten Mäusen endgültig leer.
> Stell dich nicht so an, alte Katze. Es geht schon weiter <
Und zwar in Houston, Texas, am Abend des 16.08.2016. Disturbed hatte bereits einen großen Teil des lautstarken Sets gespielt, als es auf Bühne und im Saal ruhig wird. David Draiman kündigt einen ruhigen Song an und begrüßt mit den Worten > Das ist mein Art Garfunkel für heute Abend < keinen geringeren als Miles Kennedy, Sänger bei Alter Bridge und in der Band von Slash, an. Ein wunderbarer Sänger, der mit Sicherheit noch eine eigene Kolumne bekommt.
Gemeinsam stimmen sie eine großartige Version vom Paul Simons „Sound of Silence“ an.
Hello darkness, my old friend; I've come to talk with you again. Because a vision softly creeping. Left its seeds while I was sleeping, And the vision that was planted in my brain. Still remains within the sound of silence,
Kater und Kolumnist sind gleichermaßen begeistert. Unbedingt ansehen und anhören auf YouTube.
