Es begab sích im Januar 1963 zu Hamburg, als der Godfather of German Metal zur Welt kam. Er hört auf den Namen Kai Hansen.
Nachdem er zunächst sein Leben mit einem Jurastudium vergeudete, nahm er die Gitarre zur Hand und gründete Anfang 1989 die Band Gamma Ray. Der Name basiert auf dem größten Hit der in den 70ern erfolgreichen Deutschrockern Birth Control. Mit an Bord der Sänger Ralph Scheepers, den begnadetsten deutschen Metal-Sänger ever.
Vor Gamma Ray hatte Hansen mit Blind Guardian gearbeitet, über die wir unlängst bereits geschrieben haben. 1984 sein erstes Erfolgsprojekt. Zusammen mit Michael Weikath und später Michael Kiske startete er die Power-Metall Band Helloween, die er bereits Ende 1989 wieder verließ und mit der er bis heute bei Gelegenheit zusammenspielt.
Gamma Ray, das sind heute neben Kai Hansen und Hanjo Richter an den Gitarren, Dirk Schlächter am Bass, Michael Ehré an den Drums und Frank Beck am Mikro. Gelegentlich kommen Gastmusiker an den Keys auf Touren dazu, um den Sound noch dichter zu machen.
Für sich genommen würde das keine Kolumne tragen, wäre nicht unlängst Willy, mein Kater, mit einem Album um die Ecke gekommen, dass uns gemeinsam ohne Ende aus dem Sattel gehoben hat: Gamma Ray: 30 Years of Amazing Awesomeness XXX. Ein Meilenstein des deutschen Metal. Auch zu haben als DVD oder Bluray.
Hängengeblieben sind wir am besten Stück auf der Scheibe: Heading for Tommorrow. 15 Minuten und 16 Sekunden Spannung pur, mit dem für die Scheibe wiedergekehrten Ralph Scheepers.
Beim gemeinsamen Frühstück bei Brekkies für Willy und Espresso für mich zankten wir uns über die Frage, wer denn der beste Metal-Sänger in den deutschen Landen sei. Als wir beide satt waren, einigten wir uns, dass Ralph Scheepers, heute hauptberuflich Sänger bei Primal Fear, der beste ist, gefolgt von Michael Kiske (Helloween) und Hansi Kürsch (Blind Guardian). Basta.
Aktuell ist Gamma Ray auf Südamerikatour und es bleibt zu hoffen, dass wir sie auch mal wieder auf unseren Bühnen sehen und hören können. Hoffentlich mit Ralph Scheepers als Gastsänger. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
