Nach der letzten Woche mit Katzenbiss und unendlicher Wartezeit in der Notaufnahme, folgt direkt zu Anfang dieser Woche die nächste Hiobsbotschaft. Bei meinem heiß geliebten Bulli ist die Zylinderkopfdichtung im Eimer. Das bedeutet neben der Verschiebung meines Urlaubs, der eigentlich morgen starten sollte, sehr wahrscheinlich auch ein großes Loch in meiner Urlaubskasse. Andere Frauen gehen nach einer Trennung zum Friseur und lassen sich die Haare schneiden, ich mach das wenn der Erhaltungszustand meines Busses in Gefahr ist. Der Friseur hat es übrigens richtig verkackt, so dass ich nach dem Termin noch mit Schere und Video-Tutorial in meinem Bad stand und versucht habe das Haar-Desaster zu retten. Der Montag war insgesamt bescheiden. Mein Gemütszustand ist daher grade sehr zart besaitet und ich brauche neben der ganzen Rammstein-Titan-Sonneberg-Scheiße mal ein paar richtig gute Nachrichten.
Menschen reagieren stärker auf negative Meldungen
Laut einer wissenschaftlichen Studie der Universität Michigan neigen Menschen leider dazu, auf negative Meldungen stärker zu reagieren als auf Positive. Diesen Effekt nennt man „Negativity Bias“, also Negativitätsverzerrung. Woher das kommt ist bis jetzt noch unklar. Was mir aber auch schon mehrfach aufgefallen ist, dass wir Menschen eher dazu neigen, eine negative Rezension zu schreiben, als eine Positive. Oder wie es in unserem Gästebuch im Mittelrhein-Museum steht: „Es riecht unangenehm nach Waffeln!“ Ok. Da hatte wohl einer einen richtig schlechten Tag.
Wir brauchen dringend täglich auch gute Nachrichten!
Einige meiner Freunde verzichten wegen der ganzen schlechten Meldungen mittlerweile darauf, überhaupt Nachrichten zu lesen oder anzusehen. Ich weiß nicht, ob dieser Vermeidungsprozess sinnvoll ist, aber ich kann es sehr gut nachvollziehen. Manchmal schlägt einem das doch schon ganz schön aufs Gemüt. Daher habe ich mich mal schlau gemacht, wie wir alle täglich an unsere Dosis „Good News“ kommen.
Auf Instagram habe ich zum Beispiel einige Seiten gefunden die nur gute Nachrichten posten. Eine davon nennt sich „goodnewsmagazin“. Für die Menschen ohne Instagram gibt es die auch als Printausgabe. Find ich großartig. Da stehen dann nur positive Nachrichten aus der ganzen Welt drin und das tut manchmal einfach ziemlich gut. Meine „Good News des Tages“ für euch: heute Mittag soll es regnen. Warum das eine Good News ist? Weil sich unsere Gärten, Wälder und Parks über einen Regenschauer richtig freuen nach den ganzen heißen Tagen.
Versorgt euch also vielleicht einfach in Zukunft mal täglich mit guten Nachrichten, das trägt wirklich zu besseren Stimmung bei!
#GoodNewsOnly
