It’s better to burn out, than to fade away. (Es ist besser, auszubrennen als zu verblassen.) war zu lesen in dem Abschiedsbrief eines der begabtesten jungen Musiker der 90er, Kurt Cobain. Es ist eine Zeile aus dem Song Hey Hey, My My, Rock and roll can never die vom Godfather of Grunge Neil Young.
Manchmal stirbt der Rock ‚N‘ Roll trotzdem. Nachdem Kurt Cobain am 2.03.1994 in Rom einen Suizidversuch mit Betäubungsmittel startete, vollendete er seinen Plan am 5.04.1994 in Seattle. Damit es nicht schiefgehen konnte, schoss er sich in den Kopf, wie weiland Ernest Hemingway. Tot aufgefunden wurde er erst drei Tage später von einem Handwerker. Offenbar war er ziemlich einsam, obwohl die Fangemeinde von Nirvana ihm zu Füßen lag.
Willy, mein Kater, mit dem ich die Leidenschaft zur Musik von Nirvana teile, sieht die Dinge pragmatisch und fragt mich häufiger: > Wie kommt ein begnadeter junger Mann von 27 Jahren dazu, sich trotz seiner Erfolge selbst zu killen? <. Was soll ich dem Haustiger schon dazu sagen.
Das Leben von Kurt ist halt auch schon von Anfang an Scheiße gelaufen
Geboren wurde Cobain am 20.02.1967 in Aberdeen. Washington. Als er neun Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden. Er zog kurze Zeit später er zu seinem Vater, da er mit dem neuen Lebensgefährten seiner Mutter regelmäßig Stress hatte. Als auch sein Vater eine neue Partnerin mit zwei Kindern heiratete, verdunkelte sich das Verhältnis zu seinem Erzeuger. Letztendlich wohnte Kurt in vier Jahren in zehn verschiedenen Familien, u.A bei Großeltern, Onkel und Freunden. Wer würde da nicht depressiv?
Es hat nicht jeder so ein Glück wie du, Miezekatze. Du lebst halt in dem Universum.
Einmal Bruder, immer Bruder.
Der Kater rollt mit den Augen und murmelt: Ja, Bro
Mit 14 bekam Cobain die erste Gitarre und seit 1982 machte er Musik mit Krist Novoselic, mit dem er auch bei Nirvana zusammenspielte. Die Band wurde 1987 gegründet,
Nirvana brachte es auf drei Studioalben Bleach, Nevermind und In Utero. Nevermind (Das Cover mit dem Baby) mit Smells like Teen Spirit und Come as you are sollte man haben. Willy und ich mögen aber am liebsten das Live-Album MTV Unplugged in New York vom 31.10.94. Speziell die geile Version von dem David Bowie Song The Man Who Sold the World.
Zieht man sich das MTV-Video rein, sieht man ein vertrautes Gesicht: Am Schlagzeug sitzt der junge Dave Grohl. Nachdem der den Schock von Cobains Tod überwunden hatte, gründete er die wunderbaren Foo Fighters.
