Nachdem wir unsere mongolischen Freunde von The Hu abgehandelt haben, sind heute ihre Großväter von The Who dran. Bekannt und beliebt seit den 60ern.

von Friedrich W. Dittmann

Nachdem wir unsere mongolischen Freunde von The Hu abgehandelt haben, sind heute ihre Großväter von The Who dran. Bekannt und beliebt seit den 60ern.

See me. Feel me. Touch me. Heal me

Schon am frühen Morgen sitzt Willy, mein Kater, in der Küche und sieht mich mit seinem Kater-Shrek-Blick an und jammert.

Da steht man einmal etwas später morgens auf und schon jammerst du rum und trägts mir die Rock Oper Tommy vor. Was ist passiert? Ist dir deine Angebetete fortgelaufen?

Nein meine Brekkies sind alle!

Na und. Ich habe im Keller so viele Brekkies, da kannst trotz deiner Gefräßigkeit bis Weihnachten von fressen. Wie kommst du eigentlich auf die wundervollste Passage aus Tommy?

Roger Daltrey singt das mit einer Hingabe, dass einem das Blut in den Adern friert. Willy lässt sich gerne erzählen, wie ich in den 70ern die Who in Frankfurt in der Messehalle gesehen habe. Pete Townshend schlug mit seinem legendären Windmühlenarm über seine Gitarre. Der ganze Auftritt war gigantisch.

Groß geworden sind die Who in den 60ern mit ihrer Hymne My Generation. Roger Daltrey stottert so schön zwischendurch.

Der Song war fester Bestandteil unseres Aufbegehrens gegen unsere autoritären Eltern.

Sollte ich auch einmal machen, alter Mann.

So ein verwöhnter Panz, der nur mit frischer Leber und Liebe großgezogen wurde, kann die Revolution ruhig stecken lassen.  Wir sollten lieber nochmal einen unserer Lieblingssongs von der Combo hören: Behind blue Eyes

No one knows what it's like, to be the bad man, to be the sad man, behind blue eyes. And no one knows what it's like, to be hated, to be fated to telling only lies.

Der Song ist aus 1971 und auf dem Album Who’s Next zu finden. Ein respektables Cover hat Fred Durst 2003 mit seiner Band Limp Bizkit gemacht.

Es ist müßig, alle wunderbaren Songs der Who aufzulisten. Das würde den Rahmen der Kolumne sprengen. Heute treten nur noch Roger Daltrey und Pete Townshend zusammen mit Livemusikern an den anderen Instrumenten auf.

Der ursprüngliche Drummer der Who, Keith Moon, ist leider im September 1978 Opfer seiner Alkoholerkrankung geworden

Roger Entwistle, der Bassist, Spitzname The Ox, starb im Juni 2002 an Herzversagen nach Kokainkonsum.

Die Musik wird auf Ewig in Erinnerung bleiben.