Auch noch nach 45 Jahren frisch und auf den Bühnen der Welt, vorrangig auch in Deutschland: The Hooters. Eine feine Band.

von Friedrich W. Dittmann

Neulich lagen Willy, mein Kater, und ich im Wohnzimmer auf dem Fußboden. Willy wie immer „knacken“ nach dem Frühstück und ich war mit meinen sportlichen Übungen beschäftigt. Das geht natürlich nicht ohne Musik. Aus den Boxen tönte einer der größten Ohrwürmer des letzten Jahrhunderts:

> It's a sleepless night she's callin' your name. It's a lonely ride I know how you want her, again and again you're chasin' a dream, yeah. But Johnny my friend she's not what she seems. Johnny B. How much there is to see, just open your eyes and listen to me. Straight ahead a green light turns to red. Oh, why can't you see, oh, oh Johnny B <

Johnny B, von den guten alten Hooters. Immer da, aber nie den ganz großen Durchbruch. Unermüdlich sind sie fast jedes Jahr in Deutschland unterwegs und das Publikum altert tapfer mit ihnen. Auch in diesem Jahr sind in Deutschland am Start.

Wir wollen nicht rumheucheln: Bei uns läuft die Metal-Version mit Growleinlage von Equilibrium vom Album Renegades. Trotzdem lohnt sich ein Besuch eines Live-Konzertes von den Hooters. Die sind gut.

1980er Jahre in Philadelphia. Rob Hyman (Sänger und Keys) und Erich Bazilian (Sänger und Gitarre) gründeten damals die Band und sie spielen noch heute im 45igsten Jahr zusammen. Verschiedene Mitstreiter kamen dazu und gingen auch wieder. Aktuell sind John Killey an der Gitarre, Andy King am Bass und David Uosikkinen an den Drums dabei. Stilistisch bewegen sie sich im Bereich Rock, Folk und Blues.

1985 das erste Album mit dem Namen „Amore“. Darauf zwei ihren größten Hits: „All you Zombies (show your Faces)“ und „Day by Day“.

Gerade einmal 2 Alben weiter und auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, nahmen sie sich eine längere Auszeit und kamen erst in 2001 mit dem Album „Time stand still“ zurück. In der Zwischenzeit hatten sich Hits angesammelt, wie „Johnny B“ „Karla with a K“ „Satellite“ oder „And we danced“.

Die nächsten Jahrzehnte waren sie zwar nie der ganz große Act, aber immer wieder präsent auf hohem Niveau. Gleichzeitig verschafften sie anderen Künstlern mit ihren Kompositionen Erfolge. Cyndi Lauper mit „Time after time“ oder Joan Osborne mit „One of us“.

Kater und Kolumnist haben sie zuletzt in 2019 Seebruck live gesehen, allerdings nur auf YouTube. Dabei haben wir ein ganz besonderes Lied entdeckt. „Where do the children go”. Unbedingt einmal anhören.