Die Penny-Leute sind diese Woche meine Helden, denn sie zeigen endlich mal auf, was Lebensmittel eigentlich kosten müssten, wenn man einen sogenannten „Umweltausgleich“ auf die Lebensmittel draufpacken würde. Vor allem bei tierischen Produkten haut das ordentlich rein.

Die Penny-Leute sind diese Woche meine Helden, denn sie zeigen endlich mal auf, was Lebensmittel eigentlich kosten müssten, wenn man einen sogenannten „Umweltausgleich“ auf die Lebensmittel draufpacken würde. Vor allem bei tierischen Produkten haut das ordentlich rein. Denn die sogenannten „Wahren Kosten“ fallen bei Bio- und veganen Lebensmitteln geringer aus, da die Herstellung biologischer und pflanzlicher Lebensmittel schonender für die Umwelt ist. Das möchten natürlich die Carnivoren nicht so gerne hören und meckern in den sozialen Medien was das Zeug hält.

Neun Lebensmittel kosten bei Penny noch bis Samstag das was sie eigentlich kosten müssten

Natürlich hat Penny jetzt nicht das komplette Sortiment umgestellt, sondern neun Lebensmittel ausgewählt, die als repräsentative Beispiele aufzeigen sollen, was Wurst, Milch, Käse und Eier eigentlich kosten müssten. Ich hab mir mal die Wiener Würstchen rausgepickt. Tierleichenteile im eigenen Darm…wer‘s mag sollte eigentlich auch den ehrlichen Preis dafür zahlen. Das Tierleid ist dabei leider nicht eingerechnet, sonst wären die Würstel wohl unbezahlbar.

Der normale Verkaufspreis liegt für 8 Schweinewürstchen bei 3.19€. Penny packt  diese Woche noch 0,94€ fürs Klima (klimaschädliche Emissionen wie CO²/Methan), 0,09€ fürs Wasser (Schadstoffe wie Düngemittel, die sich negativ auf das Grundwasser auswirken), 1,17€ für den Boden (Ackernutzung) und 0,62€ für Gesundheit (gesundheitlichen Schäden, die durch Pestizide etc. entstehen) oben drauf.
Der neue Endpreis mit den „Wahren Kosten“ beläuft sich somit für die 8 Würstchen auf nun 6,01€, also fast der doppelte Preis. Das alles wurde für die Richtigkeit von der Universität Greifswald und der Technischen Hochschule Nürnberg berechnet und wissenschaftlich geprüft. Das hat also alles seine Richtigkeit.

Bei veganen Lebensmittel fällt der Umweltausgleich sehr gering aus

Weil ich selbst das Vegan-Bashing gewohnt bin, hier noch mal eine kleine Auflistung als Vergleich für ein veganes Schnitzel (nein die Form gehört nicht euch Carnivoren, das Schnitzeltier gibt es nicht!!). Da kommen als "Wahre Kosten" insgesamt nämlich nur 14 Cent mit drauf. Der Ursprungspreis „steigt“ also von ursprünglich 2,69€ auf 2,83€. Und jetzt weiß ich ja auch nicht mehr. Merkt ihr schon den Unterschied oder?

Wenn sich jeder ein bisschen bewusster ernähren würde, wäre der Umwelt schon sehr geholfen

Ich möchte ja echt niemanden bekehren, aber deutlicher kann man es ja fast nicht mehr darstellen, was eine pflanzliche Ernährung gegenüber einer tierischen Ernährung für Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte. Und wie wir das ja grade auch am Klima spüren (erst zu heiß, jetzt fast zu kalt) haben wir unseren Planeten schon ziemlich runtergerockt.
Alle Mehreinnahmen aus den verkauften Produkten mit den „Wahren Kosten“ spendet Penny plus zusätzliche 50.000 € übrigens  komplett an das Projekt „Zukunftsbauer“, das eine klimafreundlichere Landwirtschaft fördert.

#fürmehrpflanzlicheErnährung