Das erste Turnier 2010, der Idee von Jugendleiter Klaus Boosfeld entsprungen, der sich bis heute auf den Vereinsvorstand mit Manfred Lietz an der Spitze stets verlassen konnte, war alles andere als ein von großer Bescheidenheit geprägter Versuch, ein Jugendturnier zu organisieren. Man klotzte, wollte das Besondere schaffen.
Außergewöhnliche Werbung für den Jugendfußball. Es gelang und mit dem 1.FC Kaiserslautern gewann einer der großen Vereine das erste Turnier. Das hatte Symbolkraft, war doch das Löfer Jugendturnier vom ersten Tag an mit der Unterzeile „Im Geiste Fritz Walters“ verbunden. Lauterns Fußballikone hatte 1983 den Sportplatz in löf eingeweiht, oft war er danach wie auch sein Bruder Ottmar, Horst Eckel, Hans-Peter Briegel oder Stefan Kuntz in Löf und Hatzenport. So wie auch Celia Sasic. Große Namen der deutschen Fußballgeschichte und irgendwie auch ein Teil dieses Fußballturniers.
Das ganz Besondere in diesem Jahr ist, dass auch der Vorsitzende der „Fritz-Walter-Stiftung“, Ministerpräsident Alexander Schweitzer am späten Nachmittag des 13.September zu Gast in Löf sein wird. Er nimmt die Siegerehrung vor.
Dass 2013 der 1.FC Köln das Turnier gewann und in dieser Mannschaft Jonas Urbig (Bayern München) und vor allem Florian Wirtz spielten, 2014 dann Justin Diehl (VFB Stuttgart) und 2015 Nelson Weiper mit Mainz 05 an der Mosel spielte, alles Spieler, die heute in der Bundesliga daheim sind und mit Florian Wirtz einer von Weltformat darunter ist, das macht natürlich das Jugendturnier besonders.
Im Vereinsheim des SV Hatzenport-Löf hängt das Meistertrikot von Florian Wirtz von 2024 mit Bayer Leverkusen. Über Rudi Völler hatte der Verein Kontakt zu Florian Wirtz hergestellt, ihn wissen lassen, dass man in löf nicht vergessen hat, dass er 2013 dort spielte. Prompt kam das Trikot von Florian, natürlich mit persönlicher Widmung für den Verein. Stolz macht es alle, die das Trikot bestaunen dürfen.
Es passt alles zusammen. Wie eine Wundertüte ist das Turnier auf dem Sportplatz mit dem traumhaften Blick hinunter in das Moseltal. Es muss zwar um die Teilnahme der Mannschaften geworben werden, aber viele sagen beim Turnier schon für das nächste Jahr zu. Der FCK, TuS Koblenz (der Sieger von 2024), Mainz 05, die Kölner Clubs, inzwischen auch Carl-Zeiss Jena , sie sind zum Inventar des Turniers geworden. Und jetzt ist auch seit drei Jahren ein Luxemburger Club dabei. Sie müssen nur der Mosel nachfahren und irgendwann sind sie in löf.
Es ist mehr als nur Vorfreude bei den Verantwortlichen ein Jahr lang auf das Turnier des SV Hatzenport-Löf. Es ist natürlich auch viel Arbeit. Und vor allem ist es zur Verpflichtung geworden, dem Jugendfußball diese Bühne zu bieten.
