Die GSG Neuwied verfügt rund um ihre Wohnhäuser und Kindergärten in der Deichstadt über 227.293 Quadratmeter Grünfläche. Das entspricht etwa 32 Fußballfeldern. Neben Wiesen, Hecken und Sträuchern stehen dort 995 im städtischen Kataster erfasste Laubbäume wie Linden und Ahorn. Sie spenden Schatten, verbessern das Stadtklima und bieten Tieren wichtigen Lebensraum.
Pflege für Grünflächen und Spielplätze
Die registrierten Bäume werden einmal jährlich kontrolliert und bei Bedarf von Fachfirmen gepflegt. Rasenflächen und Gehölze betreuen überwiegend Kräfte der AWO Arbeit. Die Wiesen werden zehnmal im Jahr gemäht. Auch die 37 Spielplätze an den Wohngebäuden werden regelmäßig gereinigt und jährlich vom TÜV überprüft.
Schon seit Jahrzehnten gehört viel Grün zum Konzept der GSG. Beispiele dafür sind die historischen Anlagen an der Engerser Landstraße und die Sonnenland-Siedlung, die von den Ideen der Gartenstadt-Bewegung geprägt ist.
Mehr Platz für Biodiversität
Zusätzlich setzt die GSG auf alternative Bepflanzungen. Rund 12.600 Quadratmeter sind inzwischen als Biodiversitätsflächen angelegt und werden nur zweimal im Jahr gemäht. Wildkräuter, Blumen und Insektenhotels sollen Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Tieren Nahrung und Lebensraum bieten.
Im Zeppelinhof wünschen sich Bewohnerinnen nun eine Ausweitung dieser Flächen. Die GSG prüft derzeit, ob weitere Bereiche entsprechend gestaltet werden können. Neben dem ökologischen Nutzen sollen die widerstandsfähigen Pflanzen auch dafür sorgen, dass die Grünflächen in heißen und trockenen Sommern länger erhalten bleiben.
