Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Generalsanierung der Fechtsporthalle auf dem Koblenzer Oberwerth mit rund 1,76 Millionen Euro. Die rund 40 Jahre alte Sportstätte wird energetisch modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht mit dem Ziel, Trainingsbedingungen zu verbessern und Betriebskosten langfristig zu senken.

Koblenz |

Innenminister Michael Ebling hat Oberbürgermeister David Langner einen Förderbescheid in Höhe von rund 1,76 Millionen Euro aus der rheinland-pfälzischen Sportanlagenförderung überreicht. Gefördert wird die Generalsanierung der Fechtsporthalle auf der Sportanlage Oberwerth. Ebling betonte dabei die Bedeutung verlässlicher und zeitgemäßer Trainingsstätten für den Leistungs- und Nachwuchssport sowie den Ansatz, Sportförderung und Klimaschutz durch nachhaltige Investitionen zu verbinden.

40 Jahre alte Halle wird energetisch und technisch modernisiert

Geplant ist eine umfassende energetische Modernisierung der Halle. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten an der Gebäudehülle sowie an der technischen Gebäudeausrüstung. Damit sollen Energieverbrauch und Betriebskosten dauerhaft reduziert werden, gleichzeitig wird die Sportstätte auf heutige sportliche, technische und energetische Anforderungen ausgerichtet.

Bedeutung für Landesleistungszentrum und Koblenzer Fechttradition

Die Halle am Landesleistungszentrum (LLZ) Fechten ist zentrale Trainings- und Wettkampfstätte für den Fechtsport in Rheinland-Pfalz. Getragen wird das Landesleistungszentrum vom Fechterbund Mittelrhein unter Einbeziehung des Südwestdeutschen Fechtverbandes. Auch das Gymnasium auf der Karthause (Partnerschule des Leistungssports) sowie die Coblenzer Turngesellschaft nutzen die Anlage. Oberbürgermeister Langner verwies auf die lange Tradition des Fechtsports in Koblenz, während Sportdezernentin Ulrike Mohrs die Sanierung als wichtigen Beitrag zur Aufwertung des gesamten Sportparks Oberwerth und zur Stärkung des Leistungsniveaus hervorhob.