DEHOGA: Die Zahlen müssen vor Weihnachten runter!

„Das aktuelle Infektionsgeschehen mit rund 30.000 Neuinfektionen und 600 Toten am heutigen Tag ist alarmierend und mehr als doppelt bzw. viermal so hoch wie zum Zeitpunkt der angeordneten Schließung von Gastronomie und Hotellerie Anfang November. Zu keiner Zeit waren die Zahlen so hoch! Die Zahlen müssen noch vor Weihnachten deutlich runter!“ so Gereon Haumann, Präsident DEHOGA Rheinland-Pfalz, am Freitagabend in Bad Kreuznach.
Für Haumann steht damit fest, dass das Gastgewerbe nicht die Ursache für das Infektionsgeschehen sein kann. Ebenso wenig konnten durch die Schließung des Gastgewerbes die Kontakte in der Bevölkerung derart reduziert werden, dass das Infektionsgeschehen dadurch signifikant gesenkt werden konnte. Offensichtlich ist sogar das Gegenteil der Fall; anstatt zu fallen, steigen die Zahlen! „Es ist völlig inakzeptabel unserer Branche weiterhin einen kompletten Lockdown zu verordnen, während das Leben ansonsten normal weiterläuft und die Zahlen täglich neue Höchstwerte erreichen“ so Haumann.
„Wenn wir bis Weihnachten 40.000 Neuinfektionen und 1.000 Tote täglich vermeiden wollen, dann muss Deutschland schnellstmöglich in einen Komplett-Lockdown! Ich fordere unsere Ministerpräsidentin auf, unverzüglich Klartext zu reden und sich bei ihren Kollegen in den Ländern für einen schnellstmöglichen kompletten Lockdown in Deutschland einzusetzen, einen solchen für Rheinland-Pfalz zumindest schon einmal umgehend vorzubereiten. Nur mit einem konsequenten Herunterfahren des gesamten öffentlichen Lebens wird es gelingen, die gefährlichen Infektionsketten zu unterbrechen!“
Der schnellste Weg zurück zu einem einigermaßen normalisierten Leben beginnt mit dem ersten Tag eines kompletten Lockdowns in Deutschland. Und es gibt keinen Grund damit noch weiter abzuwarten. „Wenn wir jetzt schnellstmöglich diesen Schritt wagen, können wir bis Anfang Januar schon das Ärgste hinter uns haben. Und unsere Gastgeber könnten dann ab dem 10. Januar gemeinsam mit der Gesamtwirtschaft ihre Betriebe wieder hochfahren! Für dieses erstrebenswerte Ziel lohnen sich jetzt auch besondere Anstrengungen und Einschränkungen,“ so Haumann abschließend.

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