Bei einem Rundgang durch das fertige Impfzentrum stellten (Bildmitte v.l.) Staatssekretär Dr. Alexander Wilhelm, Impfzentrumskoordinator Kullak (Feuerwehr), OB David Langner und Bgm. Ulrike Mohrs die einzelnen Stationen vor. (Foto: ToL)

Impfzentrum in Koblenz der Öffentlichkeit vorgestellt

Die Region in und um Koblenz ist gerüstet für die Corona-Impfung. Sobald der Impfstoff freigegeben und an die Impfzentren im Land verteilt ist, kann umgehend mit dem Impfen begonnen werden. Das stellten in einer Pressekonferenz Oberbürgermeister David Langner, Bürgermeisterin Ulrike Mohrs und RLP-Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm bei der Vorstellung des Impfzentrum in der Koblenzer CGN-Arena fest.
Wilhelm betonte, dass man nun mit Koblenz alle 31 in Rheinland-Pfalz geplanten Zentren eingerichtet und getestet habe. Damit könne er heute noch nach Berlin melden, das das Bundesland an Rhein und Mosel alle erforderlichen Vorbereitungen abgeschlossen habe. „Noch wissen wir nicht, wann der Impfstoff in der EU und Deutschland freigegeben sein wird, da gibt es derzeit unterschiedliche Angaben“, so Wilhelm. „Aber sobald er im Land zentral verfügbar ist, werden wir ihn an die Zentren umgehend liefern und mit den Impfungen beginnen.“
David Langner hob hervor, dass nicht nur die Zusammenarbeit mit den koordinierenden Stellen in Bund und Land reibungslos geklappt habe, sondern auch vor Ort hervorragende Arbeit geleistet wurde. Dabei nannte er neben den städtischen Ämtern auch die Feuerwehr, die die Pläne und Wege für die Abläufe des Impfprozesses ausgearbeitet hat, das Stadttheater, das für die Schaffung der erforderlichen Räumlichkeiten durch Stellwände, Türen und Einrichtungen gesorgt habe sowie das medizinischen Personal, das sich für die Impfungen zur Verfügung gestellt hat. „Es ist ein Zeichen der Hoffnung und ein Blick nach vorn, am Tag vor dem Lockdown das Impfzentrum in Koblenz vorstellen zu können. Hier haben viele Hände zugepackt und zusammengearbeitet, damit wir einen Weg aus der Pandemie den Bürger*innen anbieten können. Nun hoffe ich auf eine große Impfbereitschaft und wer noch unsicher ist, findet im Impfzentrum alle notwendige Beratung, um eine letzte Endscheidung noch kurz vor dem Picks treffen zu können.“
Bürgermeisterin Ulrike Mohrs erläuterte die Planungen für den Ablauf der Impfungen. „Wir haben zwei Impfstraßen aufgebaut, in denen wir täglich etwa 200 Personen versorgen können. Dazu sind pro Impfstraße jeweils 19 Personen für Organisation, ärztliche Beratung und schließlich Durchführung der Impfung notwendig“, so Mohrs. Eingerichtet ist das Zentrum für alle Koblenzer Bürger*innen sowie etwa 75.000 Einwohner*innen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz, für die die CGN-Arena auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Ulrike Mohrs wies auf die guten Erfahrungen hin, die man mit den Corona-Einrichtungen in der CGN-Arena bereits mit den Ambulanzen und dem Testzentrum gemacht habe. „Deshalb konnten wir auch jetzt auf einen separaten Test des Impfzentrums verzichten, denn hier sind die Abläufe für das eingesetzte Personal sehr ähnlich den bisherigen.“ Sollte die Impfnachfrage entsprechend hoch sein, können auch innerhalb kurzer Zeit zwei weitere Impfstraßen eingerichtet und in Betrieb genommen werden, darauf ist man vorbereitet.
Mohrs bedankte sich auch bei der Organisation der CGN-Arena und nicht zuletzt bei den Fechtern, in deren Trainingszentrum die Räume für die Impfungen eingerichtet wurden. Für die Sportler wurden andere Räume der Arena bereitgestellt.
Wie genau der Ablauf des Impfprozesses sein wird mit telefonischer Anmeldung, Registrierung und dann Durchlauf durch die Impfstraße wird die Stadt Koblenz noch bekanntmachen, sobald das Datum für den Impfbeginn festgelegt werden kann. Insgesamt aber lobte Staatssekretär Wilhelm die Aktivitäten der Stadt, die kaum besser hätten ablaufen können.

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