(v.l.) Elke Strack (Pflegekinderdienst), Simone Manger (Modellprojekt Akquise von Pflegeeltern), Ines Hoffart (stellv. Jugendamtsleitung, Leitung Kommunaler Sozialdienst), Bürgermeisterin Ulrike Mohrs (Bürgermeisterin der Stadt Koblenz), Rainer Ney (Werbeagentur Ney)

Werbekampagne „Pflegeeltern werden gebraucht“ in Koblenz

Der Bedarf an Pflegeeltern ist auch in der Stadt Koblenz groß, machte die Bürgermeisterin deutlich. Vor allem Kinder unter drei Jahren werden bevorzugt in Pflegefamilien untergebracht, wenn ihr Wohl in der eigenen Herkunftsfamilie gefährdet ist.

Um mehr Pflegeeltern zu gewinnen, hat das Jugendamt ein Modellprojekt zur Akquise von Pflegeeltern gestartet. Im Rahmen dieses Modellprojektes wurde überdies die neue Werbekampagne entwickelt. Zur Werbekampagne gehören Plakate, ein Faltblatt sowie die neue Homepage des Pflegekinderdienstes unter: www.pflegeeltern-koblenz.de. „Sie sollen auf die Themen Pflegeeltern und Pflegekinder aufmerksam machen, das Interesse der Bürgerinnen und Bürger wecken und zugleich informieren“, so Simone Manger, die das Modellprojekt zur Akquise von Pflegeeltern in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes umsetzt.

So vielfältig wie die Pflegekinder können auch die Pflegeeltern sein. Sowohl hetero- also auch homosexuelle Paare mit oder ohne eigene Kinder als auch Alleinerziehende oder Alleinlebende können Pflegeeltern werden. Der Altersunterschied zwischen Pflegeeltern und Pflegekind sollte dem üblichen Altersunterschied zwischen Eltern und Kindern entsprechen. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren als Pflegeeltern erhalten Interessierte beim Pflegekinderdienst der Stadt.

Aktuell gibt es in der Stadt Koblenz 122 Pflegekinder, die in 90 Pflegefamilien oder bei alleinerziehenden Pflegeeltern leben. Bürgermeisterin Ulrike Mohrs betonte abschließend die Wichtigkeit dieser verantwortungsvollen Aufgabe für Kinder in Koblenz.

(Pressemeldung der Stadt Koblenz)

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