Am Freitagmorgen kam es auf der A61 am Autobahndreieck Bad Neuenahr-Ahrweiler zu einem Alleinunfall mit einem Sattelzug. Für die Bergung des 28 Tonnen schweren Lkw musste die Fahrbahn in Richtung Koblenz für rund fünf Stunden gesperrt werden. Der Rückstau erreichte zeitweise eine Länge von zehn Kilometern.

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Nach Angaben der Verkehrsdirektion Koblenz war ein 61-jähriger Lkw-Fahrer gegen 5:28 Uhr auf der A61 aus Richtung Köln in Fahrtrichtung Koblenz unterwegs. Am Autobahndreieck Bad Neuenahr-Ahrweiler kam er aufgrund von Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab.

Der Sattelzug geriet in ein größeres Waldstück zwischen der A61 und der Tangente zur Abfahrt auf die A573. Erst nach etwa 100 Metern kam das Fahrzeug beschädigt zum Stehen. Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Sachschaden im fünfstelligen Bereich

Bei dem Unfall wurde ein Verkehrsschild aus seiner Verankerung gerissen. Zudem entstand leichter Flurschaden. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Bergung erfordert Vollsperrung der A61

Für die Bergung des rund 28 Tonnen schweren Sattelzugs musste ein Abschleppunternehmen einen Kran unmittelbar links neben dem verunglückten Fahrzeug auf der A61 positionieren.

Deshalb wurde die Richtungsfahrbahn Koblenz ab dem Autobahndreieck Bad Neuenahr-Ahrweiler zwischen 10 und 15 Uhr für etwa fünf Stunden vollständig gesperrt.

Umleitung über A573, B266 und A571

Der Verkehr wurde über die A573 und die B266 sowie anschließend über die A571 zurück auf die A61 am Autobahndreieck Sinzig geleitet. Durch die Sperrung und die Umleitungsmaßnahmen bildete sich zeitweise ein Rückstau von bis zu zehn Kilometern.

Neben der Polizeiautobahnstation Mendig waren die Autobahnmeisterei Mendig und ein Abschleppunternehmen im Einsatz.