Südländisches Flair beim First-Friday-Einkauf in Andernach.

Andernach: Ab in den Süden – fröhlich, unbeschwert, mit Sicherheit

Das Aufatmen war regelrecht zu hören. Bei den Besuchern wie bei den Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern. Proportional zu den Öffnungsschritten kehrte das Einkaufserleben beim First Friday zurück. Getreu der Maxime „MultiKulti“ zeigten Einzelhandel und Gastronomie ihre lockere, bunte Vielfalt. Live und wie gewohnt bis 22 Uhr.

Länderflaggen wehten über den Straßen der City. Südländische Musik erklang an allen Ecken und der Duft von Lavendel, Gewürzen und mediterranen Speisen zog durch die Häuserfluchten. Die Organisatoren hatten die Sehnsucht der Bevölkerung aufgespürt und die beliebtesten Urlaubsländer der Andernacher in Reichweite geholt.

Und viele, viele kamen. Da konnte auch der eine oder andere Regentropfen das sehnsüchtig erwartete Shoppingfeeling nicht trüben. Der Außenbereich auf dem Marktplatz war gut besucht. Länderflaggen - mit Kreide auf den Asphalt gemalt oder als Flaggenketten quer über die Straßen gespannt – zeigten den Gästen weithin den Weg.

„Fiesta Olé“ hieß es in der Bahnhofstraße. In gelb-roter Farbenpracht konnte man hier in spanischem Urlaubsfeeling schwelgen und genießen. Ecke Kramgasse boten die Feinbäckerinnen Anna und Eva liebevoll kreierte Törtchen dar. Die süßen Nachtischleckereien fanden reißenden Absatz. Die französische Lebensart zog sich durch die ganze Kramgasse. „Bella Italia“ blühte in der Hochstraße im wahrsten Sinne zur Hochform auf. So gab es hier eine Espresso-Bar, Pizza und Pasta to-go. Brot aus dem Holzofen zu italienischen Spezialitäten zeigten, dass Genusswelten einfach sein können. Auf’m Hügelchen war Griechenland angesiedelt. Blau-weiße Modetrends zeigte sich in den Schaufenstern und das Tui-Reisebüro bot besondere Hotspots auf bekannten Urlaubsinseln und dem griechischen Festland an. Besucher konnten beinahe fließend von einem Land in das nächste wechseln.

Auf der sicheren Seite waren die Gäste auf jeden Fall, wenn sie am Marktplatz starteten. Dort nämlich war, ergänzend zu den bestehenden städtischen Testangeboten, bis 21:30 Uhr ein mobiles Testzentrum geöffnet. Ohne Termin konnte sich hier jeder spontan testen lassen, der gleich zu Beginn seiner Shoppingtour und noch bis in den Abendstunden hinein bei Gastronomen oder Geschäften mit Gewissheit und einem guten Gefühl einkehren wollte. Das mobile Testzelt wird noch bis Mitte Juli geöffnet sein.

Musikliebhaber kamen in der Christuskirche voll auf ihre Kosten. Hier spielte ab 18 Uhr zu jeder vollen Stude die Pop-Coverband „One“ auf. Ihr sympathisches Auftreten und der unverwechselbare Sound haben der beliebten Liveband bereits zu einer großen Fangemeinde in Andernach verholfen.

Einzelhandel und Gastronomie zogen insgesamt eine positive Bilanz des vergangenen First Friday. Alle hoffen, dass die Normalität weiter zurückkehrt und freuen sich schon jetzt auf den Hippiemarkt am ersten Juli-Wochenende.

Weitere Informationen finden Sie auf www.first-friday-andernach.de, Facebook und Instagram.

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