Mehrere Fachabteilungen des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein in Koblenz, Mayen und Boppard sind für ihre medizinische Qualität ausgezeichnet worden. Auch das Paulinenstift in Nastätten erhielt ein Zertifikat.

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Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gehört auch 2026 zu den führenden Klinikverbünden in Deutschland. Aktuelle Bewertungen der Medien F.A.Z., Stern und Focus bestätigen nach Angaben des Klinikums die hohe Qualität verschiedener Fachbereiche an den Standorten Koblenz, Mayen, Boppard und Nastätten.

In der Veröffentlichung „Deutschlands beste Krankenhäuser 2026“ zeichnet das F.A.Z.-Institut mehrere Einrichtungen des Klinikverbundes aus. Am Koblenzer Kemperhof werden die Strahlenheilkunde und Radiologie sowie die Notaufnahme hervorgehoben. Das Evangelische Stift St. Martin überzeugt mit seiner Orthopädie und Unfallchirurgie.

Auch die Notaufnahme des St. Elisabeth Krankenhauses in Mayen gehört zu den ausgezeichneten Bereichen. Das Paulinenstift in Nastätten erhielt ein Gesamtzertifikat.

Spitzenmedizin in mehreren Fachbereichen

Weitere Anerkennung kommt vom Magazin Stern. Im Sonderheft „Gute Kliniken für mich“ wird das Evangelische Stift St. Martin erneut als eines von „Deutschlands ausgezeichneten Krankenhäusern 2026/27“ geführt. Besonders positiv bewertet wird dort die Behandlung von Kreuzbandrissen und Meniskusverletzungen.

Das Magazin Focus Gesundheit nahm die Klinik für Urologie am Kemperhof in die Liste der „Top Nationalen Fachkliniken 2026“ auf. Ausgezeichnet wurde die Klinik für ihre Behandlung von Hodenkrebs. Das Evangelische Stift erhielt die gleiche Nominierung für seine Kniechirurgie.

Eine persönliche Auszeichnung ging zudem an Dr. Björn Raddatz. Der Chefarzt der Akutgeriatrie im Krankenhaus Heilig Geist in Boppard wurde erneut als „Empfohlener Arzt in der Region“ gewürdigt. Die Auszeichnung bezieht sich auf den Bereich Schlafmedizin im Rhein-Hunsrück-Kreis.

Daten und Patientenbewertungen fließen ein

Nach Angaben des GK-Mittelrhein beruhen die Prämierungen auf unabhängigen Analysen. Focus und das F.A.Z.-Institut beziehen unter anderem die medizinische Qualität, Fallzahlen und Patientenbewertungen in ihre Untersuchungen ein.

Für die Empfehlungen des Stern wurden mehr als 2.200 Krankenhäuser geprüft. Grundlage war ein mehrstufiges journalistisches Verfahren in Zusammenarbeit mit dem Rechercheinstitut MINQ.