Mit dem offiziellen Spatenstich ist der Startschuss für den neuen Uferpark am Schartwiesenweg in Koblenz-Lützel gefallen. Auf rund sieben Hektar entsteht ein großer Landschaftspark mit Sport-, Spiel- und Erholungsangeboten für alle Generationen.

Koblenz |

Oberbürgermeister David Langner gab den Startschuss für eines der größten Städtebauförderungsprojekte in Lützel. Der bislang unter dem Arbeitstitel „Uferpark“ geführte Sport- und Motorikpark entsteht in unmittelbarer Nähe des Campingplatzes und soll Bewegung, Begegnung und Erholung miteinander verbinden.

Geplant sind unter anderem eine öffentlich zugängliche Sportanlage mit Laufbahn und Weitsprunggrube, eine Calisthenics-Anlage, Boulebahn, Tischtennisplatten, Balancier- und Cardiogeräte sowie ein Kinderspielplatz. Hinzu kommt ein Pumptrack für BMX-Fahrer und Skater.

Sport, Grün und Schutz vor Starkregen

Die vorhandenen Bäume und Grünstrukturen sollen möglichst erhalten und durch weitere Pflanzungen ergänzt werden. Ein neues Wegenetz verbindet die einzelnen Angebote und schafft zugleich eine bessere Verbindung des Stadtteils zum Rhein.

Auch der Hochwasserschutz spielt eine Rolle. Auf rund einem Hektar entstehen Retentionsflächen, die bei Starkregen Wasser aufnehmen können. Insgesamt ist ein Rückhaltevolumen von rund 4.700 Kubikmetern vorgesehen.

Umsetzung in mehreren Bauabschnitten

Der Uferpark wird in drei Bauabschnitten realisiert. Im ersten Abschnitt entsteht auf rund 2,5 Hektar unter anderem eine neue Kunstrasensportanlage mit Leichtathletikflächen. Im zweiten Abschnitt wird die rund 7.000 Quadratmeter große Jahnwiese als frei nutzbare Sport-, Spiel- und Bewegungsfläche gestaltet. Im dritten Abschnitt folgen Anlagen für Beachvolleyball, Beachsoccer, Basketball und Cage-Soccer. Später soll zusätzlich ein Quartiers- und Kabinengebäude entstehen.

Viele Ideen für den Park stammen aus einer Bürgerbeteiligung aus dem Jahr 2022. Die Bauabschnitte eins bis drei kosten rund 3,88 Millionen Euro. Bund und Land fördern das Projekt mit knapp 3,5 Millionen Euro und übernehmen damit 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Den restlichen Anteil trägt die Stadt Koblenz.