Am Samstag, 21. März 2026, rufen Fridays for Future, das Klimabündnis Koblenz und weitere Umweltverbände zu einem Klimastreik in Koblenz auf. Unter dem Motto „Raus aus dem fossilen Gas“ wollen sie kurz vor der Landtagswahl ein deutliches Zeichen für den Ausbau erneuerbarer Energien setzen.

Koblenz |

Kurz vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wird in Koblenz für mehr Klimaschutz demonstriert: Fridays for Future, das Klimabündnis Koblenz sowie weitere Umweltverbände wie der BUND rufen für Samstag, 21. März 2026, zu einer Klima-Demonstration in der Innenstadt auf. Die Veranstalter wollen mit dem Protest politischen Druck für einen schnellen Ausstieg aus fossilem Gas und eine konsequente Energiewende machen.

Die Teilnehmenden treffen sich ab 10 Uhr an der Spiegelfläche am Hauptbahnhof. Dort beginnt um 11 Uhr die Auftaktkundgebung. Gegen 11.30 Uhr setzt sich der Demonstrationszug in Bewegung. Musikalisch begleitet wird der Protest von der Samba-Band Piri-Piri.

Demo zieht durch die Innenstadt

Die Route führt vom Markenbildchenweg über die Hohenzollernstraße, den Friedrich-Ebert-Ring, die Viktoriastraße und die Schloßstraße bis zum Löhrrondell. Anschließend geht es weiter über die Hohenfelder Straße, den Altenhof, die Marktstraße, An der Liebfrauenkirche, die Braugasse, den Entenpfuhl und die Firmungstraße. Die Abschlusskundgebung ist gegen 12.30 Uhr auf dem Josef-Görres-Platz geplant.

Veranstalter warnen vor Rückschritten beim Klimaschutz

Nach Angaben der Organisatoren ist der Protest eine Reaktion auf einen weltweiten klimapolitischen Rückschritt, der auch in Deutschland und auf kommunaler Ebene spürbar sei. Die bevorstehende Landtagswahl werde mitentscheiden, ob die Energiewende in Rheinland-Pfalz vorankomme oder ausgebremst werde. Zugleich kritisieren die Initiativen die anhaltende Abhängigkeit von Erdgas.

Die Veranstalter verweisen auf bereits sichtbare Folgen des Klimawandels wie Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen. Sie fordern deshalb ein schnelles Umsteuern hin zu einer nachhaltigen Lebensweise, den zügigen Ausbau erneuerbarer Energien sowie den Abbau von Subventionen für fossile Brennstoffe. Technologien wie Solarenergie, Speicherlösungen, E-Autos und Wärmepumpen seien längst vorhanden und bezahlbar. Aus Sicht der Aktivisten ist eine starke Wirtschaft auch ohne fossile Energieträger möglich – die notwendige Transformation dürfe jedoch nicht länger verschleppt werden.