Die Burgfestspiele Mayen ziehen zur Halbzeit der Spielzeit eine positive Bilanz. Besonders die neue Interimsspielstätte vor der Herz-Jesu-Kirche kommt beim Publikum gut an und sorgt für ein außergewöhnlich persönliches Theatererlebnis.

Mayen |

Die Burgfestspiele Mayen haben die Hälfte ihrer aktuellen Spielzeit erreicht. Beim traditionellen Bergfest herrschte nicht nur unter dem Ensemble und den Gästen gute Stimmung. Auch die neue Interimsspielstätte, die während der Generalsanierung der Genovevaburg als Ausweichquartier dient, gab Anlass zur Freude.

Nach den ersten Vorstellungen steht für die Verantwortlichen fest: Das Publikum hat den neuen Spielort vor der Herz-Jesu-Kirche längst angenommen. Zahlreiche Besucher loben die besondere Atmosphäre und die unmittelbare Nähe zwischen Bühne und Zuschauerraum.

Theater mitten in Mayen

Unter dem Motto „Theater mitten in der Stadt“ schaffen die Burgfestspiele während der Übergangszeit ein Kulturerlebnis im Herzen von Mayen. Viele Gäste empfinden die Aufführungen in der besonderen Kulisse als persönlicher und unmittelbarer als gewohnt.

„Wir haben mit Spannung beobachtet, wie unser Publikum die neue Spielstätte annimmt“, erklärt Verwaltungsleiter Kevin Stoye. Das Bergfest habe gezeigt, dass die Sorge vor einem Verlust der gewohnten Theateratmosphäre unbegründet gewesen sei. Stattdessen kämen die Nähe zum Publikum und die besondere Stimmung vor Ort sehr gut an.

Der Theaterbetrieb mitten in der Stadt ist nach Angaben der Burgfestspiele nur möglich, weil zahlreiche Beteiligte das Projekt unterstützen. Ein ausdrücklicher Dank gilt deshalb den Anwohnerinnen und Anwohnern rund um die Interimsspielstätte. Sie zeigen sowohl bei den Auf- und Abbauarbeiten als auch während der Vorstellungen viel Geduld und Verständnis.

Dank an Anwohner und Kirchengemeinde

Eine wichtige Rolle spielt auch die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde. Ohne deren Unterstützung hätte die Interimsspielstätte in dieser Form nicht verwirklicht werden können. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit ermöglicht es, den Spielbetrieb während der Sanierung der Genovevaburg aufrechtzuerhalten und dem Publikum weiterhin ein umfangreiches Kulturprogramm zu bieten.

Nach der positiven Zwischenbilanz blickt das Team zuversichtlich auf die zweite Hälfte der Spielzeit. Noch bis zum 30. August stehen weitere Vorstellungen auf dem Programm. Die Burgfestspiele hoffen, bis zum Saisonende noch viele Besucherinnen und Besucher an der neuen Spielstätte begrüßen zu dürfen.