Der Naturpark Rhein Westerwald macht den Limes für Besucherinnen und Besucher noch erlebbarer. Vier neue lebensgroße Scherenschnittfiguren ergänzen ab sofort die bestehenden Informationspunkte entlang des UNESCO Welterbes und vermitteln auf anschauliche Weise den Alltag an der ehemaligen Grenze des Römischen Reiches.
Die Figuren greifen die Themen Handel, Leben am Limesturm, Schanzarbeit und Nachrichtenübermittlung auf. Sie zeigen typische Szenen aus einer Zeit, in der der Limes weit mehr als eine militärische Grenzanlage war. Nach heutigen Erkenntnissen war die Grenze zugleich ein Ort des Austauschs, an dem Menschen verschiedener Herkunft miteinander Handel trieben und in Kontakt standen.
Wissen per QR Code
Ergänzt werden die Figuren durch Informationstafeln, die die dargestellten Szenen erläutern. Über QR Codes gelangen Besucherinnen und Besucher zu weiterführenden Informationen sowie spannenden Geschichten rund um das Leben an der ehemaligen Reichsgrenze. Die Motive und Inhalte wurden von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland Pfalz gemeinsam mit dem Naturpark Rhein Westerwald entwickelt.
Bedeutendes Welterbe in der Region
Der Limes gehört seit 20 Jahren zum UNESCO Welterbe. In Rheinbrohl trifft der Niedergermanische Limes auf den Beginn des Obergermanisch Raetischen Limes.
Mehr als 40 Kilometer des bedeutenden Bodendenkmals verlaufen durch den Naturpark Rhein Westerwald. Das Land Rheinland Pfalz unterstützte die Umsetzung des Projekts mit rund 8.000 Euro.
