Meilenstein erreicht: Module erfolgreich installiert
Am vergangenen Wochenende wurde beim Bau der neuen öffentlichen WC-Anlage am Schloss ein wichtiger Fortschritt erzielt. Die vorgefertigten Module der Kompaktanlage trafen planmäßig ein und wurden mithilfe eines Schwerlastkrans präzise auf der bereits errichteten Fundamentplatte platziert.
Dem sichtbaren Baufortschritt gingen intensive Vorarbeiten voraus: Neben denkmalpflegerischen Abstimmungen standen die Planung der Leitungsführung für Wasser, Abwasser und Strom sowie umfangreiche Genehmigungsverfahren im Fokus. Bereits zuvor waren alle notwendigen Anschlussleitungen verlegt und die Fundamentarbeiten abgeschlossen worden.
Mit der Montage der Module startet nun die finale Bauphase. In den kommenden Wochen erfolgen die technischen Anschlüsse sowie Arbeiten im direkten Umfeld der Anlage.
Barrierefrei, nachhaltig und digital ausgestattet
Die neue WC-Anlage setzt auf moderne Standards: Drei Kabinen – darunter eine barrierefreie sowie zwei Unisex-Toiletten – bieten zeitgemäßen Komfort. Menschen mit Einschränkungen profitieren zusätzlich vom Euro-Key-System, das eine kostenfreie Nutzung ermöglicht. Ergänzt wird das Angebot durch einen öffentlichen Trinkwasserspender.
Auch beim Nutzungskonzept zeigt sich die Anlage zukunftsorientiert: Neben klassischer Münzzahlung ist bargeldloses Bezahlen per Karte, kontaktlos oder via Smartphone möglich. Automatische Reinigungs- und Spülsysteme sorgen für hohe Hygienestandards, während Notruf- und Kommunikationsfunktionen zusätzliche Sicherheit bieten.
Optisch und ökologisch fügt sich der Neubau ebenfalls in die Umgebung ein – mit moderner Fassadengestaltung und begrünter Dachfläche.
Die vom Zentralen Gebäudemanagement realisierte Anlage soll künftig die öffentliche Infrastruktur deutlich verbessern – insbesondere im stark frequentierten Bereich rund um das Schloss und die Rheinanlagen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2026 geplant, die Kosten belaufen sich auf rund 510.000 Euro.
