Bis zu 140.000 Gäste werden vom 7. bis 9. August zu Rhein in Flammen in Koblenz erwartet. Wegen zahlreicher Straßensperrungen und begrenzter Parkmöglichkeiten empfehlen die Veranstalter dringend die Anreise mit Bus, Bahn oder Fahrrad.

Koblenz |

Wenn Rhein in Flammen vom Freitag, 7. August, bis Sonntag, 9. August 2026, die Stadt in eine große Veranstaltungsmeile verwandelt, müssen sich Besucher und Anwohner auf erhebliche Verkehrsänderungen einstellen. Nach Angaben der Koblenz-Touristik werden an den drei Veranstaltungstagen bis zu 140.000 Gäste erwartet.

Um die Sicherheit rund um das Veranstaltungsgelände zu gewährleisten, wird die Verkehrsführung in mehreren Bereichen angepasst. Von Sperrungen betroffen sind insbesondere das Peter-Altmeier-Ufer, der Kastorhof, die Straßen Am Alten Hospital und Im Vogelsang sowie die Kastorpfaffenstraße, Rheinstraße, Stresemannstraße, Regierungsstraße und Rheinzollstraße. Die Anwohner der betroffenen Bereiche wurden bereits über die Einschränkungen informiert.

Veranstalter raten dringend vom Auto ab

Die Koblenz-Touristik empfiehlt Besuchern, das eigene Auto stehen zu lassen. Neben den umfangreichen Sperrungen sorgen die Sanierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer und die begrenzten Parkmöglichkeiten in der Innenstadt für eine angespannte Verkehrslage.

Als Alternative werden kostenlose Park-and-Ride-Angebote außerhalb des Stadtzentrums eingerichtet. Parkmöglichkeiten gibt es in Metternich, Moselweiß und im

Rauental sowie auf dem Oberwerth an der EPG Arena, am Messegelände beim Wallersheimer Kreisel und auf der Karthause. Von dort aus fahren Busse im Abstand von 15 oder 20 Minuten in die Innenstadt.

Besuchern aus Koblenz wird empfohlen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Veranstaltungsgelände zu kommen. Auf dem Vorplatz der Basilika Sankt Kastor wird eigens ein Fahrradparkplatz eingerichtet.

Nach dem Feuerwerk lieber noch bleiben

Auch bei der Abreise ist Geduld gefragt. Direkt nach dem Feuerwerk rechnen die Veranstalter mit einem besonders großen Andrang auf Busse und Züge. Besucher sollten deshalb nach Möglichkeit nicht sofort den Heimweg antreten, sondern das weitere Programm nutzen und den ersten Besucheransturm abwarten.

Das Bühnenprogramm läuft am Samstag bis Mitternacht. Die Essens- und Getränkestände bleiben in der Nacht sogar bis 2 Uhr geöffnet. Damit bietet sich ausreichend Gelegenheit, den Abend entspannt ausklingen zu lassen und später deutlich ruhiger abzureisen.