Landrat Dr. Alexander Saftig (links) freut sich gemeinsam mit Kerstin Kopp, Referatsleiterin für das Gebäudemanagement, und Dr. Rüdiger Kape (rechts), dass die Umgestaltung der Außenanlagen der Kreisverwaltung am Frierich-Ebert-Ring begonnen hat. In einem ersten Arbeitsschritt entfernten Auszubildende des Eigenbetriebes Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz (Hintergrund) den Schotter im Beet vor dem Kreishaus.

Schotter weg: Kreis machts vor

Mit gutem Beispiel vorangehen – das möchte die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und gestaltet deshalb aktuell Teile ihrer Außenflächen um. Durch den Austausch des Schotters gegen heimische Pflanzen möchte die Kreisverwaltung zu einer größeren Biodiversität auch in Innenstädten beitragen. Tatkräftige Unterstützung bei den Maßnahmen gab es vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz.
„Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Koblenz und die Einsatzbereitschaft des Eigenbetriebs. Die Neugestaltung des Beetes wäre ohne sie zunächst nicht möglich gewesen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. In einem ersten Arbeitsschritt entfernten Auszubildende des Eigenbetriebes den Schotter im Beet des Kreishauses am Friedrich-Ebert-Ring. Für die anschließende Bepflanzung wurde ein privates Unternehmen beauftragt. Die neue Bepflanzung soll mit Stauden – bevorzugt heimischer Arten – erfolgen, da diese für Insekten einen besonders hohen Wert haben.
Die Umgestaltung des Beetes bringt eine Vielzahl von positiven Auswirkungen für die Tiere und die Bevölkerung in der Innenstadt mit sich, wie Rüdiger Kape, Koordinator der Integrierten Umweltberatung im Landkreis erklärt: „Die neue Gestaltung dient dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Dort, wo zuvor Steine waren, wachsen nun lebensraum-bildende Pflanzen. Das Beet bietet Nahrung und Unterschlupf und ist zugleich Brutstätte.“ Außerdem bediene das vielfältige Angebot die Bedürfnisse verschiedener Insekten und anderer Tiere.
Neben der Förderung der Artenvielfalt wirkt die Umgestaltung auch den Auswirkungen des Klimawandels entgegen. Denn Schotter heizt sich auf und gibt die Wärme wieder an seine Umgebung ab, wodurch das Abkühlen der Flächen und deren Umgebung auch nachts noch beeinträchtigt wird. „Dadurch kommt es zu einem zusätzlichen Aufheizen des Siedlungsraumes. Das macht sich besonders in heißen Sommern bemerkbar“, erläutert Rüdiger Kape. Eine Bepflanzung hingegen sorgt durch Verdunstung auch schon tagsüber für Abkühlung. Die Pflanzen spenden Schatten und verhindern, dass sich die Flächen und deren Umgebung zu stark aufheizen.

(Presseinfo des MYK-Kreises)

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