Was macht einen guten Spielplatz aus und was wünschen sich Kinder für ihre Freizeitorte? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der IGS Neuwied an ihrem Demokratietag. Sie besuchten Spielplätze in ihrem Umfeld, testeten die Angebote und hielten ihre Beobachtungen sowie konkrete Verbesserungsideen fest.
Ideen direkt an den Bürgermeister
Ihre Ergebnisse präsentierten die Kinder anschließend Bürgermeister Peter Jung und Sonja Jensen, Koordinatorin der Kinderfreundlichen Kommune. Auf Plakaten und in Präsentationen erklärten sie, was ihnen gefällt, wo aus ihrer Sicht Verbesserungsbedarf besteht und welche neuen Angebote sie sich wünschen.
Jung betonte, dass Kinder ihre Stadt aus einer anderen Perspektive als Erwachsene erleben und ihre Erfahrungen deshalb wichtig seien. Die Stadt will die Hinweise der Schülerinnen und Schüler nun prüfen und in ihre weitere Arbeit einbeziehen.
Demokratie praktisch erleben
Der Austausch fand im Rahmen von „Frag doch mal den Bürgermeister“ statt. Das Format gehört zum Aktionsplan der Kinderfreundlichen Kommune und soll jungen Neuwiederinnen und Neuwiedern die Möglichkeit geben, ihre Ideen und Anliegen direkt mit dem Bürgermeister zu besprechen.
Damit sollen Kinder und Jugendliche erfahren, dass sie sich in die Gestaltung ihrer Stadt einbringen können und ihre Meinung gehört wird.
