Mülheim Kärlich trauert um eine der prägendsten Persönlichkeiten des regionalen Sportfachhandels: Knut Krumholz, langjähriger Chef von INTERSPORT Krumholz, ist am 5. Juni im Alter von 84 Jahren verstorben. Das teilte das Unternehmen jetzt mit.
Knut Krumholz übernahm das Familienunternehmen im Jahr 1972 von seinen Eltern und führte es bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2009. Unter seiner Leitung entwickelte sich INTERSPORT Krumholz zu einem der größten Sportfachhändler innerhalb des INTERSPORT Verbunds in Deutschland.
Wegbereiter für Wachstum und Digitalisierung
Auch über das eigene Unternehmen hinaus engagierte sich Krumholz intensiv. Insgesamt 32 Jahre gehörte er dem Aufsichtsrat der INTERSPORT Deutschland eG an, davon zehn Jahre als Vorsitzender. In seine Amtszeit fielen wichtige strategische Weichenstellungen, darunter die Digitalisierung des Verbunds.
Sein Sohn Oliver Krumholz, heutiger Inhaber des Unternehmens, würdigte die Lebensleistung seines Vaters. Mit ihm verliere die Familie einen liebevollen Vater, Großvater und Familienmenschen. Zugleich verliere das Unternehmen eine Persönlichkeit, die es über Jahrzehnte entscheidend geprägt habe. Werte wie Vertrauen, Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt seien für Knut Krumholz stets die Grundlage erfolgreicher Partnerschaften gewesen.
Unternehmen blickt in die Zukunft
Die Unternehmensgruppe wird weiterhin von Oliver Krumholz und Frank Bahr geführt. Auch die nächste Generation steht bereits bereit: Kenneth Krumholz, der jüngste Sohn von Paul Krumholz, wird zum 1. Dezember 2026 in die Unternehmensleitung eintreten.
INTERSPORT Krumholz zählt zu den führenden Sportfachgeschäften im nördlichen Rheinland Pfalz. Das Unternehmen betreibt fünf Sporthäuser in Mülheim Kärlich, Mayen, Bad Neuenahr Ahrweiler und Bad Homburg. Mehr als 160 Mitarbeitende und rund 7.000 Quadratmeter Verkaufsfläche machen das Familienunternehmen zu einem der bedeutenden Partner innerhalb der INTERSPORT Deutschland eG.
