Der Start in die Osterferien steht bevor – und damit auch eines der verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres. Besonders in Rheinland-Pfalz müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer auf volle Straßen einstellen. Doch mit guter Vorbereitung lässt sich der Staufrust deutlich reduzieren.
Stoßzeiten kennen und gezielt umgehen
Nach Prognosen des ADAC ist der Reiseverkehr vor allem am Freitag sowie am Samstagvormittag besonders dicht. Eine spürbare Entlastung wird erst im Laufe des Samstags erwartet, während der Sonntag vergleichsweise ruhig bleiben dürfte.
Als kritisch gilt vor allem der Gründonnerstag: Traditionell zählt er zu den staureichsten Tagen des Jahres, insbesondere am Nachmittag und Abend. Auch der Ostermontag bringt durch den Rückreiseverkehr erneut ein erhöhtes Staurisiko mit sich.
Engpässe auf den Hauptreiserouten
Besonders stark belastet sind laut ADAC die klassischen Urlaubsrouten Richtung Süden. Dazu zählen unter anderem die Autobahnen A3, A5, A6, A7 und A8 sowie die Verbindungen rund um München. Auch in Richtung Norden, etwa auf der A2 oder der A3 Richtung Köln, ist mit Verzögerungen zu rechnen.
Ein wesentlicher Grund für die angespannte Lage: Nahezu alle Bundesländer starten zeitgleich in die Ferien. Zusätzlich sorgen Urlauber aus Österreich und der Schweiz für mehr Verkehr auf den Transitstrecken. Baustellen, Grenzkontrollen und teilweise noch winterliche Straßenverhältnisse verschärfen die Situation weiter.
Gut vorbereitet statt genervt unterwegs
Wer Staus vermeiden möchte, sollte seine Route vorab prüfen und möglichst außerhalb der Stoßzeiten starten. Auch ein Blick auf aktuelle Verkehrsmeldungen kann helfen, Engstellen frühzeitig zu umfahren.
Beim Thema Sprit lässt sich ebenfalls sparen: Tanken am Abend, ein korrekt eingestellter Reifendruck und weniger Gepäck im Auto senken den Verbrauch. Zudem gilt: Eine moderate Geschwindigkeit schont nicht nur den Geldbeutel, sondern reduziert auch das Stresslevel.
Und wer zum Flughafen Frankfurt unterwegs ist, sollte möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Die Parkhäuser vor Ort sind laut Betreiber stark ausgelastet – eine frühzeitige Reservierung ist hier unerlässlich.
Fazit: Mit etwas Planung, Flexibilität und einem Blick auf die Verkehrslage starten Reisende deutlich entspannter in die Osterferien.
