Birgit Hohmann ist Geschäftsführerin der Andernacher Agentur MEKOM.

Touch Hearts – Not Hands – „Herzlichkeit braucht keinen Händedruck“

Touch Hearts – Not Hands – „Herzlichkeit braucht keinen Händedruck“. Mit diesem Slogan verkörpert eine Kampagne Menschlichkeit, Lebensfreude und Achtsamkeit. Gerade in der aktuellen Zeit, geprägt von Abstand und Distanz durch die Einschränkungen der COVID19-Pandemie, erlangt das Thema eine besondere Bedeutung. Aktuell4u sprach mit Birgit Hohmann, Geschäftsführerin der MEKOM Event GmbH & Co KG, über ihr Projekt Touch Hearts – Not Hands.

A4u: Was bezwecken Sie mit der Kampagne? Wollen sie Menschen zueinander führen oder geht es um ein generelles Schaffen von Aufmerksamkeit für das Thema der Pandemie?

Birgit Hohmann: Die Initiative zur Kampagne stammt von Ärzten und Klinikpersonal, die damit ein Zeichen setzen wollen, dass ein fehlender Händedruck kein Zeichen von Respektlosigkeit ist. Hände sind schon immer ein relevanter Übertragungsweg von Keimen. Zugleich bedeutet der Blick auf den gesundheitlichen Aspekt aber nicht weniger Herzlichkeit und Achtung – ganz im Gegenteil. Der Respekt vor der Gesundheit meines Gegenübers rückt an dieser Stelle in den Fokus. Auch wenn es zugleich, in unserem Kulturkreis, auf den ersten Blick nicht so scheint. Wir wollen mit der Kampagne hierzu Aufmerksamkeit erregen und den fehlenden Händedruck, den Abstand mit Herzlichkeit und Wärme verbinden.
Darüber hinaus wollen wir, und das ist für uns ganz besonders wichtig, mit dem Projekt den Blick auf die Menschen lenken, die unter den Bedingungen der Pandemie besonders leiden. Wir wollen das Miteinander in den Fokus rücken, indem wir Menschen zueinander bringen, mit ausgewählten Aktionen Herzen berühren und Freude zurückbringen. Wir wollen die Menschen berühren und Herzlichkeit vermitteln. Viele Künstler und Akteure aus der Eventbranche sind seit Anfang des Jahres ohne Job, viele Menschen, beispielsweise in Senioreneinrichtungen, ohne den gewohnten sozialen Kontakt. Hier setzen wir an – und bringen Lebensfreude zurück. Selbstverständlich unter Wahrung der Hygieneregeln.

A4u: In welchen Bereichen suchen Sie Partner für Ihre Idee?

Birgit Hohmann: Da sind wir in alle Richtungen offen. Künstler, Musiker, Handwerker oder auch thematische Experten, die mit einem Auftritt, mit einem Workshop oder auf andere Art und Weise besonderen Erlebnis, einen erinnerungswürdigen Moment bieten können. Aufgrund der aktuellen Lage kann es sein, dass wir dies auch mit modernen Medien und ausreichend Abstand umsetzen müssen – das klären wir dann im jeweiligen Einzelfall.
Natürlich brauchen wir zur Umsetzung Sponsoren und Förderer. Ohne einen gewissen Aufwand, technisch wie finanziell, lässt sich die Idee nicht umsetzen. Wir sind dazu in Vereinsgründung für einen Förderverein, aber auch klassisches Sponsoring soll die notwendigen Mittel dazu einbringen. Mit den ersten Partnern, die vom Konzept begeistert sind, sind wir bereits im Gespräch. Wir wünschen uns natürlich noch eine breitere Unterstützung. Wir wollen zeitnah starten, denn die Pandemie ist aktuell und für uns Anlass zu agieren.

A4u: Was soll am Ende der Kampagne stehen?  Was wünschen Sie sich als Ergebnis?

Birgit Hohmann: Lebensfreude und das neu geweckte Bewusstsein für ein respektvolles, herzliches Miteinander. Der Blick auf die körperliche und besonders aber auch die seelische Gesundheit. Das Motto „Touch Hearts – Not Hands“ soll dabei einen Anker bieten, der uns immer wieder daran erinnert, herzlich und offen zueinander zu sein, auch und gerade in Lagen wie der aktuellen. Die Einkommensperspektive durch kleinere Auftritte für Künstler und Akteure auf der einen und wundervolle Momente für Kinder, Jugendliche und Senioren auf der anderen Seite sind ein Ziel und Ergebnis, von dem am Ende alle profitieren.  Denn sozial isoliert sind beide Partien derzeit gleichermaßen.

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