Erste Ergebnisse zeigen Handlungsbedarf
Die Stadt reagiert auf die ersten Auswertungen des laufenden Verkehrsversuchs am Peter-Altmeier-Ufer. Verkehrszählungen zeigen einen leichten Rückgang des Autoverkehrs – gleichzeitig ist der Radverkehr auf dem Gehweg deutlich gesunken. Dennoch bleibt ein Problem bestehen: Die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h wird vielerorts nicht konsequent eingehalten.
Beobachtungen deuten darauf hin, dass Autofahrende nach Engstellen stark beschleunigen. Zudem verlieren diese Einengungen ihre Wirkung, wenn kein Gegenverkehr vorhanden ist. Radfahrende ordnen sich meist in den Verkehrsfluss ein, weichen aber bei Stau oder dichtem Gegenverkehr teilweise auf den Gehweg aus.
Neue Maßnahmen für flüssigeren Verkehr
Ab Dienstag, 28. April, beginnen daher bauliche Anpassungen, die rund drei Wochen dauern sollen. Geplant sind unter anderem:
- Rückbau mehrerer mobiler Einengungen, etwa an Übergängen, Ladezonen und Fußgängerüberwegen
- Installation von Fahrbahnschwellen mit separaten, 1,50 Meter breiten Durchlässen für den Radverkehr
- Optimierung der verbleibenden Engstellen inklusive Fahrradpiktogrammen und Leitmarkierungen
Ziel ist es, Stop-and-Go-Situationen zu reduzieren – insbesondere rund um den Fußgängerüberweg an der Alten Burg sowie die Ladebereiche für den Schiffsverkehr. Gleichzeitig soll das Tempolimit besser eingehalten und der Verkehr insgesamt sicherer und konfliktärmer geführt werden.
Die Änderungen bleiben nicht ohne Kontrolle: Nach einer Eingewöhnungsphase von sechs bis zwölf Monaten will die Stadt die Wirkung erneut überprüfen und gegebenenfalls weiter nachsteuern.
