Sport

 

Die Unsicherheit und Verunsicherung im Sport für 2021

Kai Kazmirek (o.), hier bei einem Fotoshooting im Nationaldress, will 2021 bei Olympia große Sprünge machen. Für Peter Joppich (u.) sollen Tokio die letzten Spiele seiner langen Karriere sein. (Fotos: privat)


Was wird bleiben und vor allem realisiert werden können von dem, was 2021 an Großem im Sport geplant ist. Findet die Europameisterschaft im Fußball statt, die in elf Ländern ,u.a. in München, vom 11.Juni bis 11.Juli ausgetragen werden soll ?

Und was ist mit den Olympischen Spielen, die vom 23.Juli bis zum  8.August in Tokio stattfinden sollen. Mit dabei sein wollen der Neuwieder Leichtathlet Kai Kazmirek im Zehnkampf und der Koblenzer Fechter Peter Joppich. Am Programm wird bereits abgespeckt, so, als wolle man alles schnell hinter sich bringen. Es ist für die Veranstalter in der Zeit der Ungewissheit mit der Pandemie eine Herkulesaufgabe, das alles zu stemmen. Aber es ist auch für die Sportler, die sich zunächst auf 2020 vorbereitet hatten, eine mehr als problematische Phase.
Ungewiss sind auch die Paralympics, die vom 24.August bis zum 5.September in Tokio zur Austragung kommen sollen. Auch hier sind mit Heiko Wiesenthal und Francis Tonleu zwei Sitzvolleyballer aus Koblenz in der Vorbereitung auf die Spiele, ohne zu wissen, wie es weitergeht. Es ist eine lähmende Phase für Sportler und Organisatoren.
Aber auch im Kleineren ist vieles unklar. 2020 sollten in Koblenz die Landesspiele der Paralympics, des Sportverbandes für Menschen mit geistiger Behinderung stattfinden. Es sollte ein großes Fest der puren Freude werden. Verlegt werden musste die Veranstaltung mit weit mehr als 1000 Teilnehmern auf den 10.-12.Mai 2021 in der Rhein-Mosel-Stadt. Jetzt hoffen alle, die ein zweites Mal in der Vorbereitung sind, dass es gelingen kann.
Es gab im Sport nie eine Zeit größerer Unsicherheit und Verunsicherung. Das ist wie ein unwirklicher Schatten, der sich über die Organisationen des Sportes und die Sportler selbst gelegt hat.