Sport

 

Ein neuer Stillstand muss verhindert werden

Die Zukunft der Sportveranstaltungen steht auf dem Spiel. (Foto: Simone Hainz/Pixelio)


So lange stand der Amateursport noch nie still. Seit März gibt es keine Wettkämpfe nur. Nur wenige Sportarten schafften es, ihre Saison zu Ende zu bringen. In den meisten Fällen gab es Abbrüche und Wertungen am „grünen Tisch“. Niemand will das im Sport, aber die Pandemie, die in diesen Tagen wieder aufflackert, zeigt dem Normalen seine Grenzen auf.

In den meisten Sportarten wissen die Verantwortlichen, wann es wieder losgehen soll. Im Fußball sowieso, er ist wohl der einzige Verband, der die wirtschaftlichen und organisatorischen Ressourcen besaß, die alte Saison zu Ende zu bringen. Übrigens mit einem Corona-Konzept, das weit über Deutschland hinaus Anerkennung fand.  Wann der TTC Grenzau wieder in der Bundesliga Tischtennis spielen kann, die Volleyballdamen von Neuwied in der zweiten Liga und die Maifeld Volleys aus Wierschem in der Regionalliga und wie es den Handballerinnen des TV Welling in der Oberliga ergeht und wie es in den vielen anderen Sportarten und ihren Vereinen weitergeht, steht noch in den Sternen. Geplant ist der Neubeginn überall und längst hat auch das Training begonnen. Aber ob die Ligen auch wie geplant ausgespielt und die Veranstaltungen mit akzeptablen Einschränkungen durchgeführt werden können, kann heute noch niemand sicher sagen.

Es darf vieles passieren, aber was nicht eintreten sollte ist ein erneuter Anstieg der Infektionen, der wieder  Stillstand bedeuten könnte. Es wäre für die Wirtschaft, für die Arbeitsplätze, für die Menschen schlimm. Es würde auch den organisierten Sport arg treffen. Er ist dann nicht wichtiger als andere Lebensthemen, aber wir brauchen ihn, weil er ein Teil unserer Freizeit und  - nicht nur in Einzelfällen - ein Teil unseres Lebens ist. Dass wir es mit unserem Verhalten selbst in der Hand haben, ob der Sport erfolgreich und sicher weitermachen kann, das wissen wir nur zu gut. Zumindest die meisten von uns.

Ihre aktuell4u-Redaktion