Trainer Sascha Watzlawik hofft auf einen guten "Neustart" seines Teams.

Engers muss aufholen - Vier Spiele Rückstand wg. Corona

Engers. Die positive Serie des FV Engers in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, Gruppe Nord, endete am 26. September. Doch nicht aus sportlichen Gründen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden alle Spiele des FVE danach abgesetzt. So steht der FVE am Samstag um 16 Uhr bei Hassia Bingen fast schon vor einem Neustart. Das Ziel der  Engerser lautet, den engen Kontakt zu Spitzenreiter SV Eintracht Trier wieder herzustellen und mindestens den dritten Platz zu festigen. 

Bedingt durch Coronafälle bei ihren Gegnern Sportfreunde Eisbachtal und Eintracht Trier und zuletzt der generellen Absage des Kreises Neuwied wegen stark steigender Infektionszahlen für die Heimpartie gegen Alemannia Waldalgesheim war der FV Engers in der Meisterschaft gleich drei Mal hintereinander zum Zuschauen verurteilt. Während der Mitbewerber im Kampf um die Meisterschaft Trier, durch den 2:0-Erfolg vor 1500 Zuschauern über TuS Koblenz, die Tabellenführung locker ausbauen konnte, war in Engers nur Training unter Coronabedingungen möglich. „Uns hat es bitter erwischt. Zählt man das ebenfalls ausgefallene Pokalspiel in Westerburg dazu, müssen wir jetzt schon vier Spiele nachholen. Das heißt vier englische Wochen für uns zusätzlich. Das verzerrt schon etwas den Wettbewerb“, ist sich der Engerser Trainer Sascha Watzlawik sicher. 

Doch die ungewollte Pause hatte auch seine gute Seite. Die beiden langzeitverletzten Lukas Klappert und Yannik Finkenbusch sind wieder im Mannschaftstraining. Aber hier möchte Watzlawik nichts überstürzen: „Die Saison ist lang und hart. Ein Einsatz in Bingen kommt wohl für beide Spieler noch zu früh.“ Dagegen meldete sich Jonathan Kap wieder gesund. Das Sturmtalent fehlte ebenfalls in den vergangenen Wochen. So kann Engers in Sachen Personal leichte Entspannung melden, auch wenn das Sturmduo Enrico Köppen und Sören Klappert nur bedingt trainieren konnten. „Ich weiß nicht, wo wir spielerisch stehen. Körperlich ist die Mannschaft topfit. Doch die Spielpraxis fehlt halt. Bingen ist ein enorm starker Gegner. Die Mannschaft ist stärker wie in den vergangenen Jahren“, erwartet Watzlawik eine kampfbetonte Partie und fügt hinzu: „Wir müssen so schnell wie möglich wieder in unseren gewohnten Rhythmus kommen. Wir hatten einen super Lauf. Jetzt droht uns bei einer Niederlage aufgrund der fehlenden Spiele der absolute Absturz in der Tabelle. Das wollen wir mit aller Macht verhindern.“ 

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