Im Spitzenspiel der Fußball-Oberliga ging leider kein Ball ins Tor. (Foto: Benjamin Wiens/Pixelio)

Fußball-Oberliga: FV Engers und Eintracht Trier trennen sich torlos

Der FV Engers bleibt weiter in der Spitzengruppe der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Gruppe Nord. Im Spitzenspiel gegen den SV Eintracht Trier kam der FVE am Samstag nach den vielen Strapazen der vergangenen Wochen zu einem torlosen 0:0-Unentschieden. Damit bleibt Engers bei einem Spiel weniger härtester Verfolger der Eintracht und beide Teams weiter ohne Niederlage.

Der Trierer Trainer Josef Cinar hatte nach den stressigen Wochen eine etwas müde FVE-Elf erwartet und wollte mit viel Druck, unbedingt drei Punkte mit in die Moselmetropole nehmen. Dies sah in den ersten 45 Minuten auch ganz danach aus, als sollte der Plan des Eintracht Trainers voll aufgehen. Engers fand nicht wie gewohnt zu seinem Spiel. Die FVE-Abwehr einschließlich des überragenden Torwarts Stefan Djordjevic hatte gegen die schnellen SVT-Stürmer einige heikle Situation zu überstehen. Die Gastgeber kamen erst in der 33. Minute zu ihrer ersten und einzigen Torchance, als Daniel Fiege in seinem 300. Spiel im FVE-Trikot mit einer Flanke Lukas Haubrich glänzend einsetzen konnte. Doch der konnte den Ball nicht im Netz unterbringen.

Im zweiten Abschnitt wurden die Gastgeber zusehends stärker. „Ein Riesenkompliment an meine Jungs. Sie haben auf der letzten Rille gespielt und noch einmal alles rausgehauen. Sie sind körperlich topfit“, sah Watzlawik nach dem Wechsel ein Spiel für Augenhöhe. Trier kam immer wieder durch den agilen Maurice Roth (47.) und Torjäger Jan Brandscheid zu guten Möglichkeiten, doch Djordjevic hielt fehlerfrei. Fast wäre Engers noch drei Minuten vor dem Ende der Siegtreffer gelungen, doch Manoel Splettstößer traf mit einem leicht abgefälschten Freistoß nur die Latte. „Engers war gefährlich bei Standards. Aufgrund der guten ersten Halbzeit hatten wir die Mehrzahl von guten Tormöglichkeiten. Doch es fehlte uns heute die Qualität, ein Tor zu schießen“, zeigte sich Cinar mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Dagegen konnte Watzlawik mit dem einen Punkt leben. „Wir haben sogar in der Schlussphase noch einmal zulegen können. Jetzt braucht die Mannschaft erst einmal Ruhe. Bis Mittwoch ist trainingsfrei, um die Köpfe wieder frei zu bekommen und Verletzungen auszukurieren.“ Unverständnis zeigt Watzlawik immer noch über die Entscheidung des Verbands, nach dem schweren Spiel in der 1. Runde des DFB-Pokals in Bochum sofort eine schwere Auswärtspartie in Gonsenheim anzusetzen. „Da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl gewünscht. Doch die Mannschaft hat mit dem 4:2-Sieg in Gonsenheim und auch heute gegen Trier die richtige Antwort geliefert. Jetzt heißt es wieder Kraft tanken und weiter oben mitspielen“, findet Watzlawik wie gewohnt klare Worte.  

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