Sport

 

Standby-Liga: Der Fußball auf neuen Wegen

Start der Stand-By-Liga war in Bärenbach.


Im Hunsrück ist die Stand-By-Liga an den Start gegangen. Walter Desch erklärt gegenüber Aktuell4u die Idee:

A4u: Standby-Fußball, was steckt hinter der Idee?

WD: Es ist ein Pilotversuch, den wir zunächst im Kreis Hunsrück-Mosel veranstalten. Der Gedanke ist einfach: Wir wollen Fußballer beschäftigen, die in den Mannschaften,  die am regulären Spielbetrieb teilnehmen, keinen Platz finden und wir wollen solche, die Lust auf Fußball verspüren, so für den Sport gewinnen.

A4u: Was sind denn die Eckdaten des Spiels?

WD: Wir spielen mit Siebener-Mannschaften, der Platz wird quergespielt und das Spiel dauert 30 Minuten. Wir haben im September in Bärenbach, Auderath und Büchenbeuren in Dreiergruppen, jeder gegen jeden gespielt. Demnächst geht es in Ellern weiter. Es geht um Spass, aber natürlich gilt auch das Grundprinzip von Fußball mit Sieg oder Niederlage. Interessant war, das 18jährige ebenso mit dabei waren wie Spieler der AH.

A4u: Ist es denkbar, dass diese Form auch für den Frauenfußball und im Jugendbereich angeboten wird?

WD: Jetzt müssen wir dieses neue Format, das ja unser bewährtes System nicht ersetzen, sondern nur ergänzen soll, einmal auswerten. Und vor allem mit den anderen acht Fußballkreisen besprechen. Dabei wird es offen sein, wie die Geschichte weitergeht. Wenn es sich so bewährt, wie es jetzt begonnen wurde, warum soll es nicht für Frauen und Mädchen und für Kinder und Jugendliche angeboten werden. Wir müssen neue Wege gehen und das könnte einer davon sein.