Der TuS Mayen wieder dort, wo man mindestens hingehört… in der höchsten Spielklasse des FV Rheinland, der Verbandsliga. Der Abstieg 2023 war schmerzhaft.

Mayen |

Die Zeiten Ende der 1960er Jahre, bis weit in die 2000er, als der Verein mit seiner A-Jugend zu den Besten im  Südwesten gehörte, man mit der Ersten mehrfach den Rheinlandpokal gewann und in der Oberliga spielte, die sind   lange vorbei. Aktuell hat der Vereine weder eine zweite Mannschaft und vor allem keine A-Junioren. Das gilt es als unentschuldbare Versäumnisse der letzten Jahre zu beklagen. Da wo Rheinlandligisten, die sich keine teuren Einkäufe erlauben können, aus dem Talentreservoir der Jugend schöpfen können, da muss der TuS Mayen, der einmal ganze Generationen talentierter Jugendspieler der Region magisch anzog,  dringend nachlegen.

Das muss in Mayen jetzt wieder wachsen. Niko Foroutan und der  Trainerstab um Marco Steil haben das erste Ziel erreicht. Dazu kann man nur gratulieren. Jetzt muss der Verein sich weiterentwickeln und den hohen Erwartungen gerecht werden, damit die Zukunft keine Blase bleibt. Die Rheinlandliga wird kein Zuckerschlecken, aber man ist in Mayen wieder da, wo der Fußball dort beständig sein muss und seine Tradition fortgestzt werden kann. Der Verein muss die Euphorie jetzt  nutzen und wieder ein wichtiger Werbeträger für die Stadt und die Sponsoren werden.