Sport

 

Die neue Fußball-Oberliga: mit dem Potential für eine fußballerische Explosion.


Was wird das für eine Saison 2020/21 in der neuen zweigeteilten Fußball-Oberliga Südwest. In der Gruppe Nord prallen alle die Vereine aufeinander, die abgesehen vom Regionalligisten Rot-Weiß Koblenz, das Allerbeste im Fußballverband Rheinland darstellen.

TuS Koblenz, FV Engers, FC Karbach, TSV Emmelshausen und die SG Mülheim-Kärlich, mehr an Derbys geht nicht. Emmelshausen gegen Karbach, das Hunsrück-Duell lebt wieder auf. Engers gegen Mülheim-Kärlich, auch das verspricht eine Menge Brisanz. Und dann erst TuS Koblenz gegen Mülheim-Kärlich. Getrennt nur durch ein Industriegebiet ist das pure Rivalität. Es knistert bereits bei dem Gedanken, wenn die beiden Vereine aufeinandertreffen.

Und dann sind da ja auch noch Eintracht Trier und der FSV Salmrohr, die beiden Giganten aua dem Trierer Land.

Und wann geht es los? Walter Desch, Hunsrücker-Präsident des Fußballverbandes Rheinalnd, ist optimistisch. „Die Zeichen  stehen in Richtung August oder September“, sagt er gegenüber unserer Zeitung. Dass es auf alle Fälle in diesem Jahr noch einen  Neubeginn gibt, davon ist er überzeugt. Ob mit oder ohne Zuschauer hängt von der Entwicklung der Pandemie ab. Wie überhaupt alles in unserer Zeit.

Die neue Fußball-Oberliga jedenfalls ist ein Kracher. War die  Liga in den zurückliegenden Jahren eher eine lahme Ente, so trägt sie jetzt das Potential für eine fußballerische Explosion auf regionaler Ebene in sich. Vorfreude auf das, was kommt, ist berechtigt.